Tagung

Zu den wichtigsten Aufgaben des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw) in Potsdam gehören Forschungen zur deutschen und internationalen Militärgeschichte von der Frühen Neuzeit bis heute. Die Ergebnisse seiner Forschungen veröffentlicht das ZMSBw in seinen einschlägigen Zeitschriften, Schriftenreihen und Online-Portalen. Zugleich versteht sich das ZMSBw aber auch als eine Institution, die mithilfe von Tagungen und Workshops den Austausch unter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern anregt und vertieft.

Eine Veranstaltung des Instituts für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck in Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien

Bei der Tagung stellen WissenschaftlerInnen aus Österreich, Deutschland, Norwegen, Schweden und Italien jüngere Forschungen zu den Phänomenen der Wehrdienstentziehung und der Desertion aus den Streitkräften NS-Deutschlands im Zweiten Weltkrieg vor. Die Tagung findet in hybrider Form statt und ist dem Andenken von Prof. Dr. Walter H. Pehle (1941–2021) gewidmet.

Der „Boxerkrieg“ 1900/1901 als Phänomen militärischer Gewalt

Als Wilhelm II. am 27. Juli 1900 in Bremerhaven das deutsche Expeditionskorps nach China zur Niederschlagung der sogenannten Boxerbewegung verabschiedete, forderte er von seinen Soldaten: „Pardon wird nicht gegeben! Gefangene werden nicht gemacht!“ Der Aufruf, Aufstände an der Peripherie des eigenen Machtbereiches mit extremer Gewalt militärisch niederzuschlagen, war eine typische Ausprägung der Sicherung von Herrschaftsgewalt im Zeitalter des Imperialismus. Auch wenn China nie eine Kolonie war, so stand es dennoch unter dem Einfluss internationaler Großmächte. Wie in den afrikanischen Kolonien entwickelte sich auch hier eine Widerstandsbewegung gegen den Einfluss von außen.

Annual Conference of the Arbeitskreis Militärgeschichte e. V. in Cooperation with the Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung, Fachbereich Nachrichtendienste, and the Universität der Bundeswehr München, Center for Intelligence and Security Studie

In the 19th and 20th centuries, boundaries between military and secret intelligence services blurred together – if they existed at all. Most modern intelligence services have their roots in the military general staff system of the 19th century, and many are subordinate to military command authorities to this day.

Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr – vertreten durch den wissenschaftlichen Beirat des Förderpreises für Militärgeschichte und Militärtechnikgeschichte – veranstaltet in Kooperation mit der Universität Potsdam, dem Arbeitskreis Militärgeschichte, dem Arbeitskreis Militär und Gesellschaft der Frühen Neuzeit und dem ZMSBw Potsdam vom 28. bis 29. November 2019 an der Universität Potsdam ein Kolloquium zur Militärgeschichte für Doktorandinnen und Doktoranden.

Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch.

Die Institutionalisierung und Professionalisierung von Geheimdiensten datiert ins ausgehende 19. Jahrhundert.
Die Militärspionage der europäischen Staaten brachte sich angesichts verschiedener internationaler Krisen am
Vorabend des Ersten Weltkriegs in Stellung.
Die Konferenz möchte der Frage nachgehen, wie sich die zukünftigen Bündnispartner und Gegner auf den
"Krieg im Dunkeln" vorbereiteten.

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Programm:

Repräsentation, Organisation und Tradition von Streitkräften in Demokratie und Diktatur (60. ITMG)

Neben dem anhaltenden Trend zu transnational angelegten historischen Studien hat sich in jüngster Zeit das Interesse an einer gesamtdeutschen Zeitgeschichtsschreibung verstärkt. Diskutiert wird, ob und in welchen historischen Bereichen es angesichts der entgegengesetzten Staats- und Gesellschaftsordnungen sinnvoll ist, die Geschichte von Bundesrepublik und DDR gemeinsam in den Blick zu nehmen und aufeinander zu beziehen. Weiterhin ist klärungsbedürftig, mit welchen Konzepten Historikerinnen und Historiker eine „deutsch-deutsche“ Geschichte schreiben können.

Fachtagung des AK Militärgeschichte e.V. in Kooperation mit dem Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der RWTH Aachen

 Ort: Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin, Uniklinik RWTH Aachen, Wendlingweg 2, 52074 Aachen

 

Veranstalter: Gundula Gahlen (FU Berlin) / Dominik Groß (RWTH Aachen) / Ulrike Ludwig (WWU Münster) / Mathias Schmidt (RWTH Aachen) / Jens Westemeier (RWTH Aachen)


More than 70 years after the end of the Second World War, its innovations in military technology are still remembered with fascination and unease. Particular focal points of ambivalence have been the so-called "Wonder Weapons" and other resource-intensive developments of Nazi Germany such as the jet fighter Messerschmitt 262, the "Tiger" Panzer, or the A4 rocket ("V-2").

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