Tagung

12. Tagung des Arbeitskreises Militär und Gesellschaft in der Frühen Neuzeit

Militärisches Handeln ist nicht nur von Menschen und Räumen abhängig, bedarf nicht nur der Gewalt und der Technik, verfolgt nicht nur politische und strategische Ziele - militärisches Handeln braucht auch Zeit.

56. Internationale Tagung für Militärgeschichte (ITMG)

Bei der Eröffnung des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr am 14. Oktober 2011 bezeichnete der damalige Bundesminister Thomas de Maizière die historisch-politische Bildung als eine "soldatische Kernkompetenz". Schon die "Weisung zur Intensivierung der historischen Bildung" (1994) des Generalinspekteurs der Bundeswehr hatte der (militär-)geschichtlichen Bildung in den Streitkräften eine hohe Bedeutung zugewiesen. Seither ist ihr in der Ausbildung des militärischen Führungspersonals der "notwendige Stellenwert" einzuräumen.

An International Symposium in Commemoration of the 70th Anniversary of the End of the War

This year marks the 70th anniversary of the end of the Asia-Pacific War, an event that has left a host of unresolved questions pertaining to history, collective memory, and contemporary understanding which, paradoxically, have become even more pressing as time has worn on. 

Eine Konferenz des Deutschen Historischen Instituts Warschau mit dem Deutschen Komitee für die Geschichte des Zweiten Weltkriegs in Kooperation mit der Universität Potsdam

Gab es nationale Spezifika der Kriegführung, gar eine Art nationaler Gewaltkulturen ? Und gab es "Gewalträume", in denen besonders verbrecherisch oder "ritterlich“ gekämpft wurde? Auf der Tagung sollen im internationalen Vergleich Antworten auf diese Fragen gefunden werden.

Organisatoren:  Dr. Stephan Lehnstaedt (DHI Warschau) | Prof. Dr. Sönke Neitzel (London School of Economics)

Tagungsort:  Universität Potsdam, Am Neuen Palais 10, 14469 Potsdam

Anmeldungen bitte per e-mail an: s.neitzel@lse.ac.uk

Heute werden sowohl in der Militärgeschichte als auch in der Bildungsgeschichte neue Forschungsfragen gestellt. Kultur-und sozialhistorische Interessen treten mehr und mehr in den Vordergrund. Die "grossen" Männer und ihre Taten, die lange Zeit die Militär-und Bildungsgeschichte dominiert haben, sind zwar nicht gänzlich aus dem Blickfeld der Forschenden geraten, aber auch sie werden heute vermehrt unter einem kultur-und sozialhistorischen Fokus betrachtet.

3. Ulmer Tagung

Zum bereits dritten Mal wird anlässlich der Ulmer Tagung zu Nachkrieg und Medizin in Deutschland im 20. Jahrhundert aus heutiger medizinhistorischer Sicht der Frage nachgegangen, wie in Deutschland im "Zeitalter der Weltkriege" und unmmittelbar danach medizinisch-therapeutisch, aber auch sozialpolitisch und gesellschaftlich mit jenen verfahren wurde, die der Krieg gesundheitlich und körperlich oder geistig und seelisch massiv beeinträchtigt als "Versehrte" entlassen hatte.

Veranstaltungsort:  Universität Ulm, Villa Eberhardt, Heidenheimer Str. 80, 89075 Ulm

Eine Konferenz der Deutsch-Ukrainischen Historikerkomission im VHD

Eine der wichtigsten Aufgaben der Historiografie der Ukraine heute, ist die Verortung ihrer Geschichte in transnationalen Bezügen. Dazu leistet die Konferenz "Revolution und Krieg. Die Ukraine in den großen Transformationen des neuzeitlichen Europa" einen Beitrag.

Im Mai 2015 jährt sich zum 70. Mal das Ende des von Deutschland begonnenen Zweiten Weltkriegs in Europa und damit die Befreiung von der nationalsozialistischen Diktatur.

Im Jahr 2015 jährt sich eine der bekanntesten Schlachten der Weltgeschichte zum 200. Mal. Die Geschichtsschreibung des 19. wie auch 20. Jahrhunderts stellte meist die besonderen Leistungen der britischen Truppen bei der Schlacht von Waterloo heraus – der nicht nur zahlenmäßig bedeutende Anteil der Soldaten aus deutschen Ländern wurde dagegen oftmals wenig berücksichtigt.

Internationale Konferenz und Gedenkveranstaltung des Fritz-Haber-Instituts, der Max-Planck-Gesellschaft und des Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte

Am 22. April 1915 setzte das deutsche Militär an der Front bei Ypern (Belgien) 167 Tonnen Chlorgas bei einem Blasangriff gegen die britischen und französischen Truppen ein. Dieser erste Großeinsatz chemischer Massenvernichtungswaffen, der schätzungsweise 4000 Gasverletzte und 1000 Tote zur Folge hatte, markiert eine welthistorische Zäsur.

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