Tagung

Workshop organisiert im Rahmen des von der Fritz-Thyssen-Stiftung geförderten Projektes "Militarisierung frühmittelalterlicher Gesellschaften. Erscheinungsformen, Regulierung und Wahrnehmung im westeuropäischen Vergleich" (FMI, FU Berlin)

Seit der ausgehenden Antike lässt sich im Westen Europas eine kontinuierliche Militarisierung der Gesellschaft feststellen, eine Entwicklung, die sich im Frühmittelalter intensivierte und zu einem grundlegenden Charakteristikum des Mittelalters insgesamt werden sollte.

Der Erste Weltkrieg ruft derzeit ein großes mediales Interesse hervor, wobei allerdings vor allem der Kriegsausbruch sowie die Kriegsschuldfrage im Mittelpunkt der Besprechungen stehen.

35. Tagung der Deutschen Gesellschaft für Festungsforschung e. V.

Die Tagung wendet sich Schrift-, Bild- und Sachquellen zum neuzeitlichen Festungsbau zu, wie sie sich in Archiven, Bibliotheken, Privatsammlungen und Museen erhalten haben. Die Bauwerke selbst als Forschungsgegenstand der historischen Bauforschung oder der Archäologie werden bewusst ausgespart. Vielmehr soll in den Blick genommen werden, welche Aussagen zur Bauentwicklung, Funktionsweise und Nutzungsgeschichte einer Festung durch die Aufarbeitung historischer Quellen getroffen werden können.

Jahrestagung 2016 der Schweizerischen Vereinigung für Militärgeschichte und Militärwissenschaften (SVMM)

Auch ohne Kriegsteilnahme gestaltete sich die Geschichte des Schweizer Militärs im Ersten Weltkrieg spannungs- und konfliktgeladen.

Ein Workshop des Arbeitskreises Militärgeschichte e.V. mit Unterstützung des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr und des Ferdinand Schöningh Verlages (Paderborn)

Auch 20 Jahre nach der Diskussion um die Ausstellung "Vernichtungskrieg - Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944" und trotz zahlreicher wissenschaftlicher Veröffentlichungen und Tagungen bilden unkritische, populärwissenschaftliche Publikationen weiterhin ein bedeutendes Segment des Büchermarktes zur Wehrmacht, zur Waffen-SS und zum Zweiten Weltkrieg. Die Narrative scheinen sich hier seit den 1950er Jahren nicht wesentlich geändert zu haben: Die Wehrmacht wird als hochprofessionelle Armee dargestellt, ihre Generäle als geniale Strategen. Kriegsverbrechen und Holocaust werden ausgeblendet.

Die militärische Kooperation zwischen Dänemark und Deutschland zwischen 1945 und 1990 war gekennzeichnet von einem langsamen Annäherungsprozess. Die ehemaligen deutschen Besatzer wurden über die gemeinsame NATO-Mitgliedschaft zu Partnern, aber das dazu notwendige Vertrauen musste erst wachsen und war auch durch Schatten der Vergangenheit getrübt, die weit ins 19. Jhd. Zurückgehen. Gegenwärtig stellen sich neue Fragen in der deutsch-dänischen Militärkooperation, denn die Ostsee ist mittlerweile wieder eine NATO-Außengrenze mit Brisanz.

Als "gewaltiger Transformator" veränderte der 1. Weltkrieg die europäischen Gesellschaften tiefgreifend und stellte die Weichen für eine Umgestaltung der weltpolitischen Ordnung. Viele historische Untersuchungen haben gezeigt, wie fundamental der Erste Weltkrieg für die Radikalisierung Deutschlands bis 1945 war.

International Workshop hosted by the DHI Rom

This workshop, organised in cooperation with the Bibliotheca Hertziana, Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte, aims at examining the centrality of the body in the narration, representation, experience and understanding of the First World War. It will take into account individual bodies in war, as they were compelled in the trenches, wounded, dispersed, exhausted, mutilated, or killed. As well, it will consider how those bodies came to symbolize the national community as a whole.

World War I marks a huge break in Central European Jewish history. Not only had the violent wartime events destroyed Jewish life and especially the living space of the Eastern European Jewish people, but the impacts of war, the geopolitical change and a radicalization of anti-Semitism also led to a crisis of Jewish identity. Furthermore, during the process of national self-discovery and the establishing of new states the societal position of the Jews and their relationship to the state had to be redefined.

The First World War is a turning point in the history of photography as it was the first war to be documented meticulously in photographs. Official military and newspaper photographers, but also ordinary soldiers and civilians, created millions of images recording event, and life, at and behind all the fronts and in the occupied territories. Given the sheer volume of photographic sources, it is surprising how little systematic attention these have received from historians of the war.

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