Aktuelle Beiträge

Regimentsloyalitäten irischer Soldaten im Ersten Weltkrieg
Von: 
Emanuel V. Steinbacher

Nationale Minderheiten wurden erst in jüngerer Zeit von der Forschung zum Ersten Weltkrieg entdeckt. Das Interesse gilt vor allem ihren Nationalitätskonflikten und staatlichen Repressionsmaßnahmen. Beides traf in speziellem Maße auf „Minderheiten-Soldaten“ (Oswald Überegger) in nationalen Armeen zu. Vorliegender Beitrag wählt eine andere Perspektive: Er fragt nicht nach dem Unterdrückungspotenzial, sondern der Integrationskraft des Militärapparats. Dies untersucht er anhand irischer Soldaten in der British Army, wobei sich besondere Loyalitätsbeziehungen zum eigenen Regiment zeigen.

Teil XI der Interviewreihe: 25 Jahre Arbeitskreis Militärgeschichte e.V. (1995–2020)
Von: 
Daniel R. Bonenkamp/Takuma Melber

Zu den Aufgaben des 1995 gegründeten Arbeitskreis Militärgeschichte e.V. gehört die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses: Mit dem seit 2006 jährlich verliehenen Wilhelm-Deist-Preis (WDP) honoriert der AKM hervorragende deutschsprachige, studentische Abschlussarbeiten talentierter Nachwuchshistorikerinnen und -historiker im Bereich der Militärgeschichte. Die Auszeichnung erinnert an die großen Verdienste des deutschen Militärhistorikers und ersten Ehrenvorsitzenden des Arbeitskreises Wilhelm Deist, dem die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses stets ein besonderes Anliegen war. Anlässlich 25 Jahren AKM hat die Redaktion des Portal Militärgeschichte drei der 14 WDP-Preisträger interviewt: Dr. Christoph Nübel (WDP 2008), Dr. Lukas Grawe (WDP 2013) und Michel Scheidegger, M.A. (WDP 2017). Im zweiten Teil kommt nun Dr. Lukas Grawe zu Wort.

Nachwuchskolloquium zur Militärgeschichte (english version below)

Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr – vertreten durch den wissenschaftlichen Beirat des Förderpreises für Militärgeschichte und Militärtechnikgeschichte – veranstaltet in Kooperation mit der Universität Potsdam, dem Arbeitskreis Militärgeschichte, dem Arbeitskreis Militär und Gesellschaft der Frühen Neuzeit und dem ZMSBw Potsdam am 14. und 15. Oktober 2021 an der Universität Potsdam ein Nachwuchskolloquium zur Militärgeschichte.

How the Bush Administration took America Into Iraq
Von: 
Jonathan Zimmerli
Cover Draper

Die Invasion des Iraks im Jahr 2003 gilt bis heute als Tiefpunkt amerikanischer Außen- und Machtpolitik. Doch wie gelangte die Bush-Administration zum Entscheid, einen Krieg gegen den irakischen Diktator Saddam Hussein nicht nur zu planen, sondern auch durchzuführen? Robert Drapers Buch bietet dazu höchst interessante Erkenntnisse.

Die Grenzschlacht im Südabschnitt der Ostfront, 22. Juni bis 2. Juli 1941
Von: 
Roman Töppel

Am 22. Juni 1941 überfiel die Wehrmacht die Sowjetunion. Das Oberkommando des Heeres glaubte, der Feldzug würde durch die Eroberung Moskaus entschieden. Die Rote Armee hatte jedoch im Südabschnitt ihre stärksten Kräfte versammelt und leistete dort besonders zähen Widerstand. Schon in den ersten Tagen des Feldzugs konnten die Sowjets die Offensive der Heeresgruppe Süd erheblich verzögern und die deutschen Operationspläne durchkreuzen.

Teil X der Interviewreihe: 25 Jahre Arbeitskreis Militärgeschichte e.V. (1995–2020)
Von: 
Daniel R. Bonenkamp/Takuma Melber
Christopn Nübel

Christoph Nübel – Zu einer der Aufgaben des 1995 gegründeten Arbeitskreises Militärgeschichte e.V. (AKM) gehört die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses: Mit dem seit 2006 jährlich verliehenen Wilhelm-Deist-Preis (WDP) honoriert der AKM hervorragende deutschsprachige, studentische Abschlussarbeiten talentierter Nachwuchshistorikerinnen und –historiker im Bereich der Militärgeschichte. Die Auszeichnung erinnert an die großen Verdienste des deutschen Militärhistorikers und ersten Ehrenvorsitzenden des Arbeitskreises Wilhelm Deist, dem die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses stets ein besonderes Anliegen war. Anlässlich der Interviewreihe 25 Jahre AKM hat die Redaktion des Portal Militärgeschichte drei WDP-Preisträger interviewt: Dr. Christoph Nübel (WDP 2008), Dr. Lukas Grawe (WDP 2013) und Michel Scheidegger, M.A. (WDP 2017). Den Anfang macht Dr. Christoph Nübel.

Vor 100 Jahren wurde die heutige Bibliothek für Zeitgeschichte als Weltkriegsbücherei für jedermann zugänglich
Von: 
Christian Westerhoff

Seit vielen Jahrzehnten ist die Bibliothek für Zeitgeschichte (BfZ) in der Württembergischen Landesbibliothek in Stuttgart eine etablierte Anlaufstelle für Forschung, Lehre, Ausstellungsmacher, Publizisten und historisch Interessierte. 1915 in Berlin als private Kriegssammlung zum Ersten Weltkrieg gegründet, wurde sie am 21. Mai 1921 in Stuttgart als zeithistorische Spezialbibliothek der Öffentlichkeit übergeben. Bis es soweit war, mussten allerdings einige Fragen beantwortet werden. So war zu klären, wo die Sammlung langfristig untergebracht sein sollte und welche Ziele nach der deutschen Niederlage im Herbst 1918 zu verfolgen waren.

Das Design einer neuen praxisbezogenen Fachrichtung in der deutschsprachigen Ethnologie
Von: 
Philipp Fritz
freie Lizenz
Trotz der gesellschaftlichen Relevanz und des Forschungspotenzials ist die Bundeswehr in der Ethnologie ein unbeachtetes Forschungsfeld geblieben. Dieses Forschungsdesiderat soll im Rahmen eines Promotionsprojekts geschlossen werden und die Voraussetzungen für die Konstituierung einer neuen, anwendungsorientierten Fachrichtung innerhalb der deutschsprachigen Ethnologie schaffen.
Teil IX der Interviewreihe: 25 Jahre Arbeitskreis Militärgeschichte e.V. (1995–2020)
Von: 
Daniel R. Bonenkamp/Takuma Melber

Seit 2013 leitet Dr. Christian Westerhoff die Bibliothek für Zeitgeschichte (BfZ), nachdem er zuvor als Koordinator des DFG-Projekts „1914-1918-Online. International Encyclopedia of the First World War“ tätig war. Seit Jahren arbeitet die BfZ eng mit dem Arbeitskreis Militärgeschichte zusammen. Auf den Seiten des Portal Militärgeschichte wurde einige lesenswerte Beiträge veröffentlicht, in denen auf die militärhistorisch relevanten Bestände und Aktivitäten der BfZ hingewiesen wurde. Anlässlich des 25-jährigen AKM-Jubiläums hat die Redaktion mit Dr. Christian Westerhoff ein Interview geführt.

Von: 
Benjamin Pfannes
Cover Lieb
In seinem 2020 erschienen Buch gibt Peter Lieb einen knappen Überblick der letzten Wochen und Monate des Dritten Reiches. Den Schwerpunkt seiner Darstellung bilden die militärischen Operationen sowie die Frage, warum Deutschland den Krieg so lange fortsetzte, obwohl die Niederlage längst unausweichlich war.

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