Kalter Krieg

Amerikanische Militärgeschichte
Intelligence Studies
Militärgeschichte

Leben, Leiden und Sterben „kommunistischer“ Gefangener in Vietnams amerikanischem Krieg
Von: 
Christian Koller
Berni_Cover
Als einschneidendes Ereignis in der Epoche des Kalten Krieges ist der Vietnamkrieg Gegenstand unzähliger wissenschaftlicher und journalistischer Studien. Umso erstaunlicher ist es, dass der Umgang mit den der Zusammenarbeit mit dem Vietcong verdächtigten „kommunistischen“ Gefangenen durch amerikanische und südvietnamesische Behörden bislang kaum untersucht worden ist. Marcel Berni hat sich diesem Desiderat nun in seiner preisgekrönten Hamburger Dissertation auf der Basis eines sehr breiten Quellenkorpus zugewandt.

Deutsche Ostgebiete;
Traditionspflege;
"Kalter Krieg"

Partisanen-/Bandenbekämpfung und Besetzung in der UdSSR; Frontkämpfer an der Ostfront; Nachkriegszeit Bewaffnete Organe.

Rüstungsgüterbeschaffung in deutschen Streitkräften im Kalten Krieg
Von: 
Dieter H. Kollmer

Wenn Panzer auf dem Kasernenhof rollen, Kriegsschiffe getauft werden oder Kampfflugzeuge zum ersten Mal in den Luftraum abheben, dann ist dies in Deutschland auch der Endpunkt eines sehr langwierigen Verwaltungsprozesses. Die Beschaffung von Rüstungsgütern bewegt sich in einem komplizierten Verfahren zwischen politischen, rechtlichen und ökonomischen Vorgaben sowie militärischen und bürokratischen Notwendigkeiten.

Die westdeutschen Debatten um neue Führungs- und Managementtechniken in der Staatsverwaltung (1960er bis 1990er Jahre)
Von: 
Nils Löffelbein
Kollage aus Frontcovern
Mitte der 1960er Jahre wurde in der Bundesrepublik zunehmend Kritik an den staatlichen und wirtschaftlichen Leitungs- und Organisationsstrukturen laut. Zahlreiche Akteure diagnostizierten eine tiefgreifende Strukturkrise und forderten die Einführung neuer Führungs- und Managementtechniken in Wirtschaft und Verwaltung. Auch in der Bundeswehr entbrannte eine teils hitzige Führungsdiskussion, hier geriet vor allem das Konzept der ‚Inneren Führung‘ und der Grundsatz einer starken Kontrolle des Militärs durch zivile Stellen ins Zentrum der Auseinandersetzungen.
Rivalisierende Führungsverständnisse und Entscheidungsräume der Karriereförderung in der Psychologischen Kampfführung der Bundeswehr, 1958-1970
Von: 
Carsten Richter
Taktisches Zeichen der PSK. https://de.wikipedia.org/wiki/Truppe_f%C3%BCr_Operative_Kommunikation#/media/Datei:BW_Barettabzeichen_Operative_Kommunikation.png
Wachsende Verregelung durch Bürokratie und Führungsvorgaben schränkte im 20. Jahrhundert die Handlungsfreiheit militärischer Akteure zunehmend ein und gefährdete in deren Wahrnehmung das deutsche Führungsideal der Auftragstaktik, das Initiative und Entschlusskraft betonte. Am Beispiel der Karrieren zweier gegensätzlicher Führungspersönlichkeiten zeigt sich, dass in der Bundeswehr sowohl auftrags- als auch befehlstaktische Ansätze für höchste Führungspositionen qualifizierten. Bei ihrer Förderung offenbart sich ein flexibler Umgang mit Verwaltungsvorschriften zwischen Missachtung und strategischer Nutzung.
Eine Verwaltungskarriere zwischen Wehrmacht und bayerischem Finanzdienst
Von: 
Bernhard Gotto

„Haben Sie gedient?“ ist eine ikonische Frage in Deutschland. In zwei der beißendsten Satiren über den Militarismus des wilhelminischen Deutschland, in Heinrich Manns Roman „Der Untertan“ und in der durch die Darstellung Heinz Rühmanns berühmt gewordenen Verfilmung von Carl Zuckmayers „Hauptmann von Köpenick“ von 1956, definiert dieses Erkennungsmerkmal die soziale Positionierung der Protagonisten.

Das Abchasische Staatsarchiv
Von: 
David X. Noack
Repositorium des Abchasischen Staatsarchivs (Copyright: David X. Noack)

In der Schwarzmeerhafenstadt Suchum, der Hauptstadt der zwischen Georgien und Russland gelegenen Republik Abchasien, befindet sich das Abchasische Staatsarchiv. Die Unabhängigkeit des seit 1992 unabhängigen Staates ist lediglich von sechs UN-Mitgliedsstaaten – allen voran Russland – anerkannt. Viele weitere, darunter vor allem die Türkei, pflegen jedoch informelle Beziehungen mit der Kaukasusrepublik.

Rebuilding West Germany and Its Armed Forces
Von: 
Dieter H. Kollmer

After the Second World War, the United States invested a large amount of US tax revenues into reconstruction across almost all of Europe. In this context, the successful economic redevelopment induced by the European Recovery Program is still remembered. However, after the foundation of NATO in 1949 the Western European allies sought for more US-aid. Due to the success of the ERP the Eisenhower administration came up with a similar plan to build up the West German armed forces, the so-called "Nash-Commitment".

Seiten