Europa (allg.)

Archäologische und historische Dimensionen (Innsbruck, 27.–29.11.2025)
Von: 
Ronja Edelhäuser

Vom 27. bis 29. November 2025 trafen sich Archäolog:innen und Althistoriker:innen auf der internationalen Tagung „Die Markomannenkriege: Archäologische und historische Dimensionen“ an der Universität Innsbruck. Die Organisation übernahmen Roland Steinacher, Gerald Grabherr und Ronja Edelhäuser. Finanziert wurde die Tagung durch die Unterstützung des Dekanats der Philosophisch-Historischen Fakultät, des Vizerektorats für Forschung und des IRO der Universität Innsbruck, der Österreichischen Forschungsgemeinschaft, der Länder Tirol und Vorarlberg sowie der Fritz Thyssen Stiftung.

Tagungsbericht

Sozialgeschichte von Heer und Krieg, Geschichtsschreibung und Erinnerungskultur (14.–21. Jh.), Geschichte der kommunalen politischen Kulturen

Nationalsozialismus, Behördengeschichte, Wehrmacht und Besatzungsherrschaft

Von: 
Leonard Kleiber

„In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts ist der Soldat etwas geworden, was man fabriziert.“1 Schon Michel Foucault war bewusst, dass sich Militär und Gesellschaft historisch gegenseitig bedingten und beeinflussten – und dass sich diese Beziehungen veränderten.

Tagungsbericht
64. Internationale Tagung für Militärgeschichte (ZMSBw), Dresden, 5.–7. November 2025

Russlands völkerrechtswidrige Besetzung der Krim 2014 führte in der Bundeswehr zu einer Refokussierung auf die Landes- und Bündnisverteidigung (LV/BV). Das von 1992/93 bis zum Abzug aus Afghanistan im Vordergrund stehende Internationale Krisenmanagement rückte hingegen in den Hintergrund. Russlands Überfall auf die Ukraine im Februar 2022 hat auf diese innermilitärische Entwicklung wie ein Katalysator gewirkt und darüber hinaus grundlegende politische und öffentliche Debatten zur Wehrpflicht und anderen Fragen der Daseinsvorsorge in der Bundesrepublik Deutschland angestoßen.

Miszelle

Projekt: „Adel und Gewalterfahrung im langen Türkenkrieg 1593-1606“, Adelsgeschichte, Geschlechtergeschichte, Mentalitätsgeschichte, Militärgeschichte epochenübergreifend

 

Von: 
Astrid Wimmer

Vom 25. bis 27. September 2024 fand an der Paris Lodron Universität Salzburg die internationale Konferenz „Churches and Religion in the Cold War“ statt. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Fachbereich Bibelwissenschaft und Kirchengeschichte der Universität Salzburg und vom „Religion and Cold War Network“ (ReCoNet). Die Leitung lag bei zwei ReCoNet-Mitgliedern: ROLAND CERNY-WERNER (Salzburg) und KATHARINA KUNTER (Helsinki). Als Sponsoren fungierten Stadt und Land Salzburg, die Erzdiözese Salzburg und die Organisation „Pro Oriente“. Diese Organisation ist als Fördergeber besonders hervorzustreichen, weil „Pro Oriente“ bereits während des Kalten Krieges Vermittlungsarbeit über den Eisernen Vorhang hinweg leistete.

Tagungsbericht

Epochenübergreifend oder Antike, Neueste Zeit, Zeitgeschichte

Von: 
Philippe Bucher

Millionen von Angehörigen der Roten Armee gerieten während des Zweiten Weltkriegs in deutsche Kriegsgefangenschaft. Mehreren Tausend gelang die Flucht in die Schweiz. Sie spielten bei der Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen der Schweiz und der Sowjetunion eine zentrale Rolle. In der Sowjetunion wiederum waren die (ehemaligen) Kriegsgefangenen mit dem kollektiven Vorwurf des Verrats konfrontiert. Der Workshop diskutierte Kriegsgefangenschaft, schweizerische Internierungspraxis und Fragen der Repatriierung in ihrer Verflechtung.

Tagungsbericht
Von: 
Linus Birrel

Zum ersten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie führte das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw) dieses Jahr wieder eine Exkursion nach Masuren in Polen durch. Zwischen dem 28. August und dem 2. September 2023 beschäftigten sich die 25 hausinternen Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Ort des Geschehens mit der Schlacht bei Tannenberg im August 1914 und ihren Nachwirkungen. Verantwortlich für die Planung und Durchführung zeichnete der Forschungsbereich Militärgeschichte bis 1945, dessen Leiter Oberstleutnant Dr. John Zimmermann die Exkursion gemeinsam mit Hauptmann Helene Heldt organsierte.

Exkursionsbericht

Seiten