Europa (allg.)

Vom Kontrollverlust, Kreditkaskaden und der Wirkmacht der Söldner im Dreißigjährigen Krieg
Von: 
Tim Nyenhuis
Bellum Symbolicum. Das ist: Die erschröckliche Wirckungen deß Kriegs inn Gleichnuß fürgestellt (https://mdz-nbn-resolving.de/details:bsb00100388)

Der Dreißigjährige Krieg wurde schon von Zeitgenossen als zügellos und entgrenzt empfunden. Gewalt gegen Zivilisten, die Verwüstung von Städten und ganzen Landstrichen implizierte einen Kontrollverlust der Kriegs- und Feldherren über den Konflikt. Zugeschrieben wurde dies den profitorientierten Kriegsunternehmern und ihren Söldnern. Sie lebten vom Krieg und brachten mit ihrer Eigensinnigkeit und ihrem Selbstverständnis die alte weltliche und himmlische Ordnung ins Wanken.

Aufsatz

Am 14. Oktober 2021 wurde zum dritten Mal der "Förderpreis für Militärgeschichte und Militärtechnikgeschichte" verliehen. Die Auszeichnung der Preisträger fand im Rahmen eines Nachwuchskolloquiums zur Militärgeschichte an der Universität Potsdam statt.

Miszelle

Taktische Einsatzgrundsätze militärischer Verbände (Wehrmacht, Waffen-SS,US-Army) im 2. Weltkrieg
DPAA - MIA RESEARCH / Vermisstenforschung Einsatzgebiet ETO
Einsatz von spezialisierten Kräften im Westen 1944 / 1945
OPERATION GREIF

„Verein(te) Militärgeschichte: Der Arbeitskreis Militärgeschichte e. V. und die Entwicklung einer historischen Subdisziplin“
Von: 
Christina Kecht/Marie-Kristin Reischl/Florian Wieninger

Der Arbeitskreis Militärgeschichte e. V. (AKM) wurde im Jahr 1995 ins Leben gerufen. Die Idee der Gründung entstand nach dem Deutschen Historikertag 1994 in Leipzig. Damit wollten die Gründungsmitglieder die wachsende Beliebtheit der Militärgeschichte in Deutschland aufgreifen, um sie gezielt unterstützen zu können. Das Ziel war von Anfang an, interdisziplinäre und epochenübergreifende Forschung zu Militär und Krieg sowie kollegialen Austausch zu fördern.

Tagungsbericht
Regimentsloyalitäten irischer Soldaten im Ersten Weltkrieg
Von: 
Emanuel V. Steinbacher

Nationale Minderheiten wurden erst in jüngerer Zeit von der Forschung zum Ersten Weltkrieg entdeckt. Das Interesse gilt vor allem ihren Nationalitätskonflikten und staatlichen Repressionsmaßnahmen. Beides traf in speziellem Maße auf „Minderheiten-Soldaten“ (Oswald Überegger) in nationalen Armeen zu. Vorliegender Beitrag wählt eine andere Perspektive: Er fragt nicht nach dem Unterdrückungspotenzial, sondern der Integrationskraft des Militärapparats. Dies untersucht er anhand irischer Soldaten in der British Army, wobei sich besondere Loyalitätsbeziehungen zum eigenen Regiment zeigen.

Aufsatz

Frühe Neuzeit; Kulturgeschichte des Krieges; Positionskrieg und Belagerung; Verflechtungsgeschichte; Geschichte Europas und Geschichte Afrikas

Spätantikes und frühmittelalterliches Militärwesen.
Frankreich, Deutschland, Italien, England und das Byzantinische Reich im Mittelalter.
Kontakte und Verflechtungen zwischen dem Byzantinischen Reich und dem fränkischen Westen.
Mentalitäts-, Vorstellungs-, Ideen- und Begriffsgeschichte.
Identitäten und Zugehörigkeiten in Antike und Mittelalter.
Der Epochenübergang von der Antike zum Mittelalter.
Antike und mittelalterliche Archäologie.
Reisen und Verkehr im Mittelalter.
Frühmittelalterliches Rechtswesen.

Geschichte der Frühen Neuzeit; Reformationsgeschichte; Frauen- und Geschlchtergeschichte; Kultur- und Wissenstransfer zwischen Frankreich und Deutschland/Preußen; Kulturgeschichte der Gewalt insb. Wechselwirkungen zwischen Militär und Aufklärung;

Militärgeschichte der Frühen Neuzeit, Wirtschafts- und Finanzgeschichte, Landesgeschichte

Ereignisgeschichte Kriegfuehrung in Afrika
Zivilmilitaerische Beziehungen
Staatsformation
Theoriebildung

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