Haupt-Reiter
For several years succeeding 1914, the world went through the first global military conflict. Undoubtedly, this experience left its mark on the population of Central and Eastern Europe too. However, both historiography and popular idea about WWI is heavily dominated by the perspective of the western front.
During the twentieth century, large parts of Europe have been affected by war, violence and oppression. The First World War marked the beginning of a new form of representing war and violence in museums, including the sufferings of civilians. Experiences of total destruction and widespread death brought on debates about how to exhibit these existential experiences.
Freundbilder und Feindbilder prägen unseren Blick, sie geben uns Orientierung in der Gegenwart wie in der Vergangenheit. Aber sie tun es offensichtlich nicht immer gleich. Die Vorstellungen von Zugehörigkeit und Gegnerschaft verschieben sich laufend und sind von schwankender Intensität.
Das Interdisziplinäre Zentrum der Universität Lodz zur Erforschung von Multikulturalität und Multinationalität in der Stadt und Region Lodz und das Staatsarchiv Lodz veranstalten in Zusammenarbeit mit der Justus-Liebig-Universität Gießen eine interdisziplinäre, internationale Konferenz anlässlich des Hundertsten Jahrestages des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs.
For much of the twentieth century, outer space has been envisioned as not only a site of heavenly utopias, but also the ultimate battlefield. Concentrating on weapons, warfare, and violence, this conference explores the military dimensions of astroculture in the period between 1942 and 1990.
Reichsheer; Kommunikation; Netzwerk; Militärgeschichte; Adel; Fürsten; Spätmittelalter; 15. Jahrhundert; 16. Jahrhundert; Fehde; Neusser Krieg;
Die Menschen in den Ländern Mittel- und Ostmitteleuropas erlebten und beurteilten den Beginn des Ersten Weltkrieges sehr unterschiedlich. In Deutschland wurden weitgreifende hegemoniale Kriegsziele insbesondere im östlichen Europa propagiert. Österreichische und ungarische Politiker der Doppelmonarchie waren sich zunächst einig in ihren territorialen Ansprüchen. Im geteilten Polen gab es teilweise gegenläufige strategische Konzepte zur Wiedererlangung der staatlichen Einheit.
Der Erste Weltkrieg mit all seinen gesellschaftspolitischen Veränderungen gilt als Zeitenwende von global-historischer Bedeutung, als eigentlicher Beginn des 20. Jahrhunderts und der Moderne: Die Landkarte Europas wurde neu gezeichnet, das Habsburgerreich nach 600-jähriger Herrschaft zertrümmert, das zaristische Russland zur Sowjetunion. Die USA etablierten sich erstmals als Global Player.
Flakhelfer – das waren Jugendliche vor allem der Jahrgänge 1926 bis 1928, die in den letzten Jahren des Zweiten Weltkriegs noch eingezogen wurden, um die Niederlage NSDeutschlands weiter hinauszuzögern. Manch ein führender Kopf der Bundesrepublik Deutschland, der dieser Generation angehört, wurde in jungen Jahren als NSDAP-Mitglied geführt. Viele haben das verschwiegen oder vergessen, verleugnet oder verdrängt.
