Mentalität

Von: 
Andreas R. Hofmann
Bleyer - Auf gegen Napoleon!

Eine Welle der nationalen Begeisterung fegte nach jahrelanger Demütigung unter fremder Besatzung die französische Herrschaft über Kontinentaleuropa hinweg und bereitete dem napoleonischen Traum vom Grand Empire ein Ende. Dieses Bild der Befreiungskriege war ein Mythos der Historiographie, der sich bis weit in das 20. Jahrhundert halten konnte.

Von: 
Werner Bergmann und Ulrich Wyrwa
Embleme antisemitischer Zeitungen in Europa im 19. und frühen 20. Jahrhundert
Der Erste Weltkrieg war nicht nur für die allgemeine europäische Geschichte eine fundamentale Zäsur, sondern auch für die jüdische Geschichte in Europa. Mit dem Krieg setzte zudem eine neue Phase in der Geschichte des europäischen Antisemitismus ein, die Erfahrungen des Krieges führten vor allem in den Mittelmächten zu einer tiefgreifenden Radikalisierung der Judenfeindschaft und zu neuen Motiven in der antisemitischen Sprache.
Neuerscheinungen zur Vorgeschichte des Ersten Weltkrieges
Von: 
Christoph Nübel
Erzherzog Franz Ferdinand mit Frau in Sarajevo 1914 - Wikimedia
Christopher Clark, Die Schlafwandler. Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog. (Aus dem Engl. von Norbert Juraschitz) München: Deutsche Verlags-Anstalt 2013. ISBN 9783421043597; 896 S.; € 39,99. Gerd Krumeich, Juli 1914. Eine Bilanz. Mit einem Anhang: 50 Schlüsseldokumente zum Kriegsausbruch. Paderborn u.a.: Schöningh 2014. ISBN 9783506775924; 362 S.; € 34,90.
1870-1871
Von: 
Inès Ben Slama
The War: French National Guards, Gardes Mobiles, Pompiers, and Volunteers  (source: Illustrated London News, 3.9.1870, http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Franco-Prussian_War-_Illustrated_London_News,_September_3,_1870.PNG?uselang=de)
La guerre franco-prussienne de 1870 n’a pas eu le même impact sur tout le territoire français. Alors que le Nord-Est a été directement touché par les combats, les grandes villes du Sud sont restées à l’écart du front. La présente analyse tient compte de cet aspect, si souvent négligé dans l’historiographie de ce conflit, et se penche sur la perception de la guerre dans les régions méridionales de la France. Il est ainsi intéressant d’étudier la perception de la guerre et le rapport à la patrie des habitants des grandes villes du Sud.

Fränkisches Militär (Hochstift Bamberg/Fränkischer Kreis); Sozialgeschichte des Militärs; Soldatenehen und -kinder

Revolution und Pogrom im Elsass 1848
Von: 
Daniel Gerson
Pogrom von Durmenach 1848 (Cabinet des Estampes, Strasbourg)
Im Laufe der revolutionären Erhebungen im 19. Jahrhundert in Frankreich und Deutschland traten wiederholt nicht nur politische, sondern auch religiöse und soziale Konfliktlinien in aller Schärfe hervor. Dazu gehörte auch ein Aufflammen des Antisemitismus in beiden Ländern, der besonders im Umfeld der Revolution von 1848 im Elsass und im benachbarten Baden hervorbrach. Die vorliegende Untersuchung widmet sich dem Phänomen aus der Sicht der Betroffenen und legt damit eine Studie zu zeitgenössischen Gewalterfahrungen vor.

Japanisch-Deutscher Krieg 1914; Deutsche und österreichisch-ungarische Gefangene in Japan 1914-1920; Sammelbiographie der Gefangenen

Von: 
Gundula Gahlen
Das Bild zeigt das Münchner Siegestor
Die Zeit des Deutschen Bundes, von 1815 bis zum Vorabend des Deutschen Krieges von 1866, stellte für Bayern nach den vorherigen zwölf Kriegsjahren eine weitgehende Friedensperiode dar. Die Wahrnehmungen und Deutungen dieser Friedens- wie auch der vergangenen Kriegszeit im bayerischen Offizierskorps sind Gegenstand dieses Beitrags. Zudem wird untersucht, welchen Stellenwert Kriegserfahrung als Attribut von Offizieren zur Zeit des Deutschen Bundes in Bayern hatte.
Schwerpunktbiografie des Inspekteurs der Konzentrationslager und SS-Obergruppenführers und Generals der Waffen-SS Theodor Eicke. 1892-1943 (Dissertation)
Von: 
Niels Weise
Theodor Eicke besichtigt Schanzarbeiten an der Ostfront - Wikimedia
Als zweiter Kommandant des KZ Dachau, dann als Inspekteur der Konzentrationslager entwickelte und prägte Theodor Eicke das nationalsozialistische KZ-System. Mit den späteren SS-Totenkopfverbänden formte er aus den KZ-Wachmannschaften einen hochideologisierten paramilitärischen Verband, der zu einer der Keimzellen der Waffen-SS werden sollte. Die aus den Totenkopfverbänden hervorgegangene SS-Totenkopf-Division, eine der wichtigsten Divisionen der Waffen-SS, führte Eicke von 1939 bis zu seinem Tod an der Ostfront im Februar 1943.

Royal Air Force; Irak; Intelligence; COIN

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