Mentalität

Selbstzeugnisse Königlich Sächsischer Offiziere 1914-1918
Von: 
Dirk Reitz
Schaar Cover

Die vorliegende Arbeit Sebastian Schaars wurde als Dissertationsschrift am Lehrstuhl für Sächsische Landesgeschichte an der Universität Leipzig bei Prof. Dr. Enno Bünz im Jahre 2010 vorgelegt. Sie erschien als Band 11 der bekannten MGFA/-ZMSBw-Reihe „Zeitalter der Weltkriege“.

Von: 
Julia Barbara Köhne
Behandlung eines Kriegsversehrten
Männliche „Hysterie“ präsentierte sich zur Zeit des Ersten Weltkriegs erstmalig in Gestalt der „Masse“. Um die zahlreichen und mit vielgestaltigen Symptomen auftretenden „Kriegshysteriker“ zu charakterisieren, bedienten sich Militärpsychiater Bilder der „Masse“, wie sie seit Ende des 19. Jahrhunderts in der Massenpsychologie erdacht wurden. Hierdurch wurde die Gefährdung für die militärische Ordnung rationalisiert, welche die Kriegshysteriker angeblich ausstrahlten. Auch die frühe Kriegspsychologie fragte nach der Beziehung von Soldatenindividuum und dem Heereskollektiv, das durch „hysterische“ Frontsoldaten in den Zustand der „Masse“ umzukippen drohte.

Deutsche Besatzung Frankreichs 1940-1944
Die Befreiung von Paris im August 1944

Von: 
Juliane Petermann | Marcel Kellner
Abendvortrag Stig Förster (Bern), 55. ITMG, 4. Juni 2014, Potsdam , Foto: ZMSBw

Dass der Erste Weltkrieg zur bestimmenden Thematik des Jahres 2014 avancieren würde, war absehbar. In unzähligen Ausstellungen, Gedenkveranstaltungen und populär orientierten Publikationen wurde das Geschichtsbild des "großen Krieges" reflektiert, diskutiert und zuweilen neu interpretiert. Nun steht es an zu fragen, welche neuen Impulse von der professionellen geschichtswissenschaftlichen Forschung im Jahr 2014 zum Thema ausgehen.

Neure und Neuste Geschichte, Geschlechtergeschichte, Kulturgeschichte, Militärgeschichte

Universität und Militär, Frühphase der Weimarer Republik, Nachkrieg, historische Mythosforschung

Zweiter Weltkrieg; Schlachtfeldarchäologie

Von: 
Andreas R. Hofmann
Cover - Krause, der Kampf um Freiheit
Auch wenn der Schutzumschlag Peter von Hess’ bekanntes Gemälde der Völkerschlacht bei Leipzig zeigt, handelt es sich bei dem vorzustellenden populärwissenschaftlichen Buch nicht um eine militärgeschichtliche Darstellung. Die Befreiungskriege liefern eher die Folie für einen sehr anekdotenreichen und personenorientierten Überblick über die seit den Revolutionskriegen bis in die Restauration nach dem Wiener Kongress hinein geführten publizistisch-literarischen Debatten, die um Begriffe wie „Deutschland“, „Nation“, „Einheit“ und „Freiheit“ kreisten.
1914-1920
Von: 
Tamás Kohut
Samuel Freiherr von Hazai

Der Feldmarschall-Leutnant Samu Hazai (1851-1942) wurde am 17. Januar 1910 zum Minister für Landesverteidigung des Königreichs Ungarn ernannt. Diesen Posten hatte er auch während des Ersten Weltkriegs bis zum Februar 1917 inne. Seine Verdienste wurden mit den höchsten Auszeichnungen gewürdigt: Nachdem er zum Geheimen Rat ernannt worden war, wurde er 1912 in den Stand eines Freiherren erhoben. 1916 wurde er zum Generaloberst befördert. Er war damit der hochrangigste Offizier jüdischer Abstammung in der Monarchie.

Die Balkankriege, der Erste Weltkrieg und die jüdische Bevölkerung Rumäniens 1913-1923 (Dissertation)
Von: 
Elisabeth Weber
Ehrenfeld für die im Ersten Weltkrieg gefallenen jüdischen Soldaten auf dem jüdischen Friedhof „Filantropia“ in Bukarest, 2014, Foto: Elisabeth Weber
Nach dem Abzug deutscher Truppen war es im November 1918 in mehreren rumänischen Ortschaften zu gewalttätigen Übergriffen gegenüber Juden gekommen. Aus Bukarest, Brăila und Buzău wurden pogromartige Ausschreitungen mit mehreren Toten gemeldet. Nicht nur die Zivilbevölkerung beteiligte sich an derartigen Übergriffen. Jüdische Zeitungen berichteten in den nächsten Wochen wiederholt von Misshandlungen jüdischer Fahrgäste in Bahnhöfen und Zügen durch rumänische Soldaten.

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