Vernichtung, Entmenschlichung, räumliche Aneignung. Insbesondere der deutsche Genozid an den Ovaherero und Nama im Jahr 1904 prägt bis heute das Bild des deutschen Kolonialismus als Raum entgrenzter Gewalt. Als zentraler Akteur der Gewalt erscheint häufig das Militär. Doch wie manifestierte sich militärische Gewalt in der konkreten Einsatzpraxis? Lassen sich Routinen kolonialer Einsatzführung erkennen oder trat Gewalt vor allem situativ und reaktiv auf? Lässt sich militärische Einsatzpraxis in den Kolonien als Kontinuum der Gewalt beschreiben?
Diesen Fragen widmeten sich Wissenschaftler*innen verschiedener Fachrichtungen auf dem zweiten Workshop des Projekts „Deutsches Militär im kolonialen Einsatz 1880–1918. Ein Kontinuum der Gewalt“, der unter dem Titel „Militärische Einsatzpraxis im kolonialen Raum“ am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw) in Potsdam stattfand. Die Veranstaltung am 7. und 8 Mai 2026 wurde von der Arbeitsgruppe Kolonialgeschichte des Forschungsbereichs II organsiert, bestehend aus CHRISTIAN STACHELBECK (Potsdam), PIERRE KÖCKERT (Potsdam), FRANK REICHHERZER (Potsdam) und MARTIN SCHULZ (Potsdam). In acht Vorträgen beleuchteten die Referent*innen unterschiedliche Facetten militärischer Einsatzpraxis im kolonialen Raum. Bereits zu Beginn zeichnete sich eine zentrale Erkenntnis ab: Gewalt war ein allgegenwärtiger Bestandteil kolonialer Herrschaft, und militärische Akteure spielten dabei eine zentrale Rolle.
Um eine gemeinsame begriffliche Grundlage zu schaffen, stellte CHRISTIAN STACHELBECK (Potsdam) zu Beginn des Workshops eine Arbeitsdefinition des nichtzeitgenössischen Begriffs „Einsatz“ vor. Einsatz sei demnach die Entsendung und Verwendung von Personal zur Erfüllung eines staatlichen Auftrags der jeweiligen Imperialmacht. Aus dieser Definition ergaben sich für die Arbeitsgruppe mehrere zentrale Fragen: Lassen sich unterschiedliche Typen kolonialer Einsätze identifizieren? Welche Rolle spielten indigene Akteure innerhalb kolonialer Gewaltpraktiken? Wie lassen sich Kontinuitäten und Diskontinuitäten kolonialer Gewalt beschreiben?
Diese Überlegungen führten zu den Leitfragen des Workshops: Wie gestaltete sich militärische Einsatzpraxis im kolonialen Raum über das klassische Gefecht hinaus? In welchem Verhältnis stand sie zu politischen und wirtschaftlichen Herrschaftsstrukturen? Und welche Rolle spielte das Militär innerhalb des kolonialen Herrschaftsgefüges?
In der Keynote des Workshops argumentierte PIERRE KÖCKERT (Potsdam), dass militärische Einsätze und militärische Gewalt einen strukturellen „Normalmodus“ kolonialer Herrschaft darstellten und damit zu deren operativen Grundlagen gehörten. Er zeigte anhand von drei Fallbeispielen deutscher Einsatzpraxis, dass exemplarische Gewalt häufig der „Disziplinierung“ diente und vielfach an die Stelle einer flächendeckenden Kontrolle kolonialer Räume trat. Köckert schloss daraus, dass militärische Gewalt in den Kolonien als grundlegendes Kontinuum verstanden werden müsse. Sie folgte häufig wiederkehrenden Mustern und Routinen, die strukturelle Gemeinsamkeiten kolonialer Herrschaftsausübung sichtbar machten. Eskalative Gewalt in der Peripherie erschien dabei nicht als Gegenstück zur alltäglichen Einsatzgewalt, sondern vielmehr als deren Steigerung.
Bereits in der anschließenden Diskussion zeigte sich das erhebliche Diskussionspotenzial, das Fragen kolonialer Gewaltgeschichte auch innerhalb der Wissenschaft entfalten können. MATTHIAS HÄUSSLER (Bochum) interpretierte den Angriff deutscher Truppen auf Hornkranz in Deutsch-Südwestafrika als Ausdruck eines Vernichtungswillens und ordnete das Ereignis in die Vorgeschichte des Genozids an den Ovaherero und Nama ein. Dieser Deutung widersprach Köckert. Er verwies darauf, dass der Begriff der „Vernichtung“ im militärischen Sprachgebrauch des 19. Jahrhunderts häufig im Sinne der von Carl von Clausewitz (1780–1831) beschriebenen Niederwerfung eines Gegners verstanden wurde (Vernichtung) und nicht zwangsläufig auf genozidale Gewalt verwies. Die Diskussion verdeutlichte die Schwierigkeiten, verschiedene Formen kolonialer Gewalt analytisch voneinander abzugrenzen. Gerade in asymmetrischen Konflikträumen verschwimmen die Grenzen zwischen militärischer, repressiver und genozidaler Gewalt häufig.
Das erste Panel widmete sich der Institutionalisierung kolonialer Einsatzpraxis. RICHARD TSOGANG FOSSI (Berlin) ging der Frage nach, inwiefern lokale Kolonialtruppen zur Durchsetzung des militärischen Gewaltmonopols in der deutschen Kolonie Kamerun beitrugen und damit eine zentrale Funktion für die koloniale Ordnungssicherung einnahmen. Besonders hervorzuheben war seine Analyse der Rekrutierungspraktiken, die weit über die bloße Anwerbung von Soldaten hinausging. Fossi argumentierte, dass die Rekrutierung der Kolonialtruppe gleichzeitig den Raub der eigenen Identität bedeutete. Laut Fossi seien die Kolonialtruppen wohlkalkuliert aufgrund von vermeintlichen geeigneten ethnischen, regionalen und religiösen Zuschreibungen angeworben worden. Nach ihrer Anwerbung wurden die Rekruten häufig in andere Regionen versetzt, sodass sie nicht in ihren Herkunftsgebieten eingesetzt wurden.
Nach Fossis Interpretation war dieser Prozess nicht nur mit der Einbindung junger Männer in koloniale Gewaltverhältnisse verbunden, sondern bedeutete zugleich einen tiefgreifenden Eingriff in bestehende soziale und kulturelle Bindungen (Identität). Besondere Aufmerksamkeit galt den organisatorischen Strukturen dieser Rekrutierungs- und Herrschaftspraktiken. Fossi zeigte, dass die Grenzen zwischen zivilen und militärischen Zuständigkeiten im kolonialen Kontext häufig verschwammen. Zivile Akteure übernahmen regelmäßig Aufgaben der Ordnungssicherung oder Rekrutierung und erhielten dadurch Funktionen, die andernorts dem Militär vorbehalten gewesen wären. Der Vortrag verdeutlichte, dass koloniale Gewalt nicht allein in unmittelbaren Gewalthandlungen zum Ausdruck kam, sondern auch strukturelle Formen annehmen konnte, die tief in soziale Lebenswelten eingriffen und bis zum langfristigen Raub der Identität führen konnten.
Im zweiten Vortrag des Panels widmete sich CHRISTIAN SENNE (Plön) dem Militär und Forschungsreisenden Curt von Morgen (1858–1928), der maßgeblich an der Aufstellung der kamerunischen Schutztruppe beteiligt war. Anhand ausgewählter Beispiele rekonstruierte Senne verschiedene Gewaltpraktiken, die im Rahmen von Morgens Expeditionen zur Herrschaftsetablierung in Kamerun zur Anwendung kamen.
Besondere Aufmerksamkeit galt der Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren. Diese hätten eine wesentliche Rolle innerhalb kolonialer Gewalt- und Aneignungsprozesse gespielt. Am Beispiel von Morgens arbeitete Senne nicht nur die Handlungsspielräume einzelner kolonialer Akteure heraus, sondern zeigte zugleich das erhebliche Gewaltpotenzial, das Expeditionen als Instrumente kolonialer Raumerschließung und Herrschaftsbildung in sich trugen. Da koloniale Herrschaft vielfach an die physische Präsenz ihrer Vertreter gebunden gewesen sei, habe sie sich während solcher Unternehmungen oft als fragil erwiesen. Aus dieser Fragilität resultierte ein zusätzliches Gewaltpotenzial innerhalb kolonialer Herrschaftsstrukturen. Vor diesem Hintergrund erschien die Etablierung einer dauerhaft präsenten Schutztruppe als Versuch, koloniale Herrschaft langfristig zu stabilisieren und über die zeitlich begrenzte Herrschaftsausübung einzelner Expeditionen hinaus zu manifestieren.
Das zweite Panel widmete sich den Routinen kolonialer Einsatzführung. Den ersten Vortrag hielt YANN LEGALL (Berlin), der sich mit Plünderung, Beutetransfer und der Aneignung materieller Kulturgüter in den deutschen Kolonien auseinandersetzte. Sein Beitrag verband historische, postkoloniale und kunsthistorische Perspektiven und eröffnete damit einen interdisziplinären Zugang zu den gewaltsamen Aneignungsprozessen kolonialer Herrschaft.
Dabei rückte LeGall nicht allein die Akteure kolonialer Gewalt in den Mittelpunkt, sondern thematisierte zugleich die Perspektive derjenigen, denen Eigentum und kulturelle Güter gewaltsam entzogen wurden. Anhand verschiedener Beispiele rekonstruierte er die Wege kolonialer Beutestücke von ihrem ursprünglichen Kontext in den Kolonien bis in deutsche Museen und Sammlungen. LeGall argumentierte, dass Plünderung, Aneignung und die öffentliche Präsentation erbeuteter Gegenstände in Europa einen wichtigen Bestandteil kolonialer Herrschaftspraxis darstellten. Besondere Aufmerksamkeit widmete er dem Zusammenhang zwischen militärischer Gewalt und symbolischer Herrschaft. So hob er hervor, dass die Aneignung von Herrschaftsinsignien aufständischer Akteure häufig eng mit militärischen Operationen verbunden gewesen sei und innerhalb kolonialer Ordnungsvorstellungen als legitimes Mittel der Herrschaftssicherung galt. Hervorzuheben ist insbesondere der interdisziplinäre Ansatz des Vortrags, der deutlich machte, dass die Geschichte kolonialer Gewalt nicht allein Gegenstand der Militärgeschichte ist, sondern ebenso der Kunstgeschichte, der Postcolonial Studies und der Public History.
DANIEL SCHNEIDER (Hilgenroth) widmete sich der Rolle der kaiserlichen Marine in Samoa und untersuchte die Bedeutung der „show of force“ als Instrument kolonialer Herrschaft. Ausgehend von der deutschen Kanonenbootpolitik analysierte er einen Fall, in dem das Kreuzergeschwader der Kaiserlichen Marine allein durch seine Präsenz zur Verhinderung eines größeren samoanischen Aufstands beitrug. Der Vortrag verdeutlichte die zentrale Bedeutung von Asymmetrie und Einschüchterung innerhalb kolonialer Einsatzpraxis. Militärische Macht entfaltete ihre Wirkung nicht ausschließlich durch den tatsächlichen Einsatz physischer Gewalt, sondern ebenso durch deren glaubhafte Androhung. Die Frage, ob das Ausbleiben physischer Gewalt eine utilitaristische Bewertung innerhalb des breiten Gewaltbegriffs zulässt, blieb dabei offen. Ist die Aktion „show of force“ wirklich weniger gewaltvoll?
Am Freitagmorgen trat die Tagung zum abschließenden Panel zusammen, das sich mit Eskalations- und Radikalisierungsprozessen kolonialer Einsatzpraxis beschäftigte. Den ersten Vortrag des Panels hielt die Literaturwissenschaftlerin ANNE PEITER (Réunion), die sich mit der Darstellung von Askaris in den Reiseberichten Richard Kandts auseinandersetzte. Wie bereits mehrere Beiträge zuvor verdeutlichte auch Peiter die zentrale Bedeutung lokaler Akteure für die koloniale Herrschaftsausübung. Im Mittelpunkt ihres Vortrags stand die These, dass die Eigendynamik kolonialer Karawanenverbände, bestehend aus Trägern, bewaffneten Begleitern und europäischen Kolonisatoren, erheblich zur Radikalisierung von Gewalt gegenüber der lokalen Bevölkerung beitrug.
Peiter argumentierte, dass Gewalt innerhalb dieser Karawanen nicht ausschließlich von europäischen Akteuren ausging. Vielmehr hätten auch Träger und bewaffnete Begleiter aktiv an kolonialen Gewaltpraktiken mitgewirkt. Damit rückte sie die komplexen Handlungsspielräume kolonialer Akteure in den Mittelpunkt und zeigte, dass die Grenzen zwischen Tätern, Opfern und Kollaborateuren innerhalb kolonialer Herrschaftsverhältnisse häufig fließend waren. Der Vortrag verdeutlichte, wie eigentliche Opfer kolonialer Macht- und Gewaltstrukturen selbst in eben jene Strukturen eingebunden wurden und somit als Akteure kolonialer Gewalt auftreten konnten. Der Frage nach der konkreten Manifestation militärischer Einsatzpraxis im Gefecht widmete sich MARTIN SCHULZ (Potsdam) in seinem Vortrag über das Gefecht von Liangxiang Xian während des Boxerkriegs. Aus operationsgeschichtlicher Perspektive rekonstruierte er den Verlauf der Kämpfe sowie die Dynamiken militärischer Eskalation. Dabei zeigte Schulz, wie deutsche Truppen ihre überlegene Feuerkraft einsetzten und im Verlauf der Gefechte Gewalt gegen Kombattanten und Zivilisten ausübten. Der Vortrag verdeutlichte die Wechselwirkungen zwischen militärischer Operationsführung, asymmetrischen Konfliktbedingungen und eskalierenden Gewaltpraktiken.
Den abschließenden Vortrag der Tagung hielt MATTHIAS HÄUSSLER (Bochum), der anhand der Tagebücher Lothar von Trothas (1848–1920) dessen „Weg zum Völkermord“ nachzeichnete. Nach einer Einführung in die Quellenlage und einer methodischen Einordnung argumentierte Häussler, dass von Trothas koloniale Erfahrungen maßgeblich zur Herausbildung jener Denkmuster beigetragen hätten, die später in die genozidale Gewalt gegen die Ovaherero und Nama mündeten. Als zentrale Faktoren identifizierte Häussler unter anderem von Trothas ausgeprägtes Selbstverständnis als Afrikaexperte, rassistische Deutungsmuster sowie seine zunehmende Unzufriedenheit mit der deutschen Kolonialpolitik. Auch wenn diese Aspekte im Rahmen des Vortrags nur ausschnitthaft behandelt werden konnten, bot der Beitrag wichtige Einblicke in die Potenziale ego-dokumentarischer Quellen für die Erforschung kolonialer Gewaltgeschichte. Besonders hervorzuheben ist dabei die Vorstellung der bislang vergleichsweise selten diskutierten Tagebücher von Trothas als historische Quelle.
Der Workshop eröffnete den Teilnehmenden zahlreiche neue Perspektiven auf die Erforschung kolonialer Einsatzpraxis. Einsatzpraxis war Normalmodus der Herrschaft in den Kolonien mit einem vielfältigen Portfolio. Gewalt ging dabei über das Gefecht hinaus. Sie erschien als unmittelbare physische Gewalt, als Gewaltandrohung, als symbolische Machtdemonstration oder als strukturelle Gewalt innerhalb kolonialer Herrschaftsverhältnisse.
Die Hauptakteure waren nicht nur Kolonialherren: Die Symbiose von Kollaborateuren und Kolonialherren sorgten für ein erhöhtes Gewaltpotenzial. Nichtsdestotrotz blieb Kolonialherrschaft oftmals fragil, was eine koloniale Herrschaft ohne Gewalt unmöglich erscheinen lässt. Besonders die methodischen Erkenntnisse bleiben im Gedächtnis. Schlagwörter wie Transkulturalität und Interdisziplinarität kristallisierten sich als Kern der kolonialen Einsatzgeschichte heraus. Die Tagung zeigte, welchen Erkenntnisgewinn die Zusammenarbeit unterschiedlicher Disziplinen für die Erforschung kolonialer Gewalt- und Herrschaftsverhältnisse bieten kann. Gerade die Verbindung militärhistorischer, literaturwissenschaftlicher, kunsthistorischer und postkolonialer Perspektiven eröffnete neue Möglichkeiten, die Komplexität kolonialer Gewalt differenzierter zu erfassen.
Der Workshop machte deutlich, dass die Erforschung kolonialer Einsatzpraxis weiterhin ein dynamisches Forschungsfeld darstellt, dessen Potenzial noch längst nicht ausgeschöpft ist. Die große Offenheit der Teilnehmenden für interdisziplinäre Ansätze sowie die intensive Diskussion unterschiedlicher methodischer Zugänge lassen auf weitere fruchtbare Forschungskooperationen hoffen.
Programm
Donnerstag, 7. Mai 2026
13:15–14:30 Begrüßung: Kommandeur ZMSBw o.V.i.A.
Einführung und Projektkontext: Christian Stachelbeck (Potsdam)
Keynote: Pierre Köckert (Potsdam): „Unterwerfen, strafen, vernichten?“ Militärische Einsatzpraxis und die Logik kolonialer Gewalt
14:30–15:00 Pause
15:00–16:30 Panel I: Vom Expeditionsunternehmen zur Gewaltordnung: Institutionalisierung kolonialer Einsatzpraxis
Richard Tsogang Fossi (Berlin): Das militärische Gewaltmonopol in Kamerun zwischen 1884 und 1914. Strukturierung und Vorgehensweise
Christian Senne (Plön): Der „Kolonialpionier“ Curt von Morgen – Von der Forschungsexpedition zur Entstehung der Schutztruppe für Kamerun
16:30–17:00 Pause
17:00–18:30 Panel II: Zwischen Strafaktion und Machtdemonstration: Routinen kolonialer Einsatzführung
Yann LeGall (Berlin): 450 Expeditionen und „eine Anhäufung zusammengeraffter Beute“
Daniel Schneider (Hilgenroth): Beilegung der Unruhen in Samoa durch das Kreuzgeschwader der Kaiserlichen Marine (1909)
Freitag, 8. Mai 2026
09:00–11:15 Panel III: Eskalation und Radikalisierung kolonialer Einsatzpraxis: Gewalt zwischen Expedition, Gefecht und Vernichtungskrieg
Anne Peiter (Réunion): Militärische Gewalt und die Rolle der Askaris in Richard Kandts Reisebericht „Caput Nili“
Martin Schulz (Potsdam): Das Gefecht von Liang-Hsiang-Hsien (II. Seebataillon)
Matthias Häussler (Bochum): „Afrika“-Erfahrung und extreme Gewalt. Lothar von Trothas Weg zum Völkermord
11:15–11:45 Pause
11:45–12:30 Abschlussdiskussion und Synthese
