Der Aufbau der Luftwaffe und die Anfänge der westdeutschen Luftfahrtindustrie (Magisterarbeit)
Von:
Jürgen Geuther
Meine Examensarbeit befasst sich mit den drei Forschungsfeldern Franz Josef Strauß, dem Aufbau der deutschen Luftwaffe und den Anfängen der westdeutschen Luftfahrtindustrie.
Eine Zeitschrift im eigentlichen Sinne sollte der Newsletter des Arbeitskreises Militärgeschichte nie sein. Jetzt sind alle Ausgaben im Archiv dieses Portals verfügbar. Wer heute die erste, von den damaligen Assistenten des Historischen Seminars der Universität Freiburg kopierte und geheftete Ausgabe des Newsletters vom Dezember 1995 liest, dem erschließt sich die Aufbruchsstimmung nach der Gründung des Arbeitskreises Militärgeschichte.
O’Brien hat den Krieg in Vietnam von 1968 bis 1970 als Wehrpflichtiger und Infanterist erlebt. „If I Die in a Combat Zone“ schlug als klassisches Erstlingswerk ein und der Stoff hat den Autor nicht mehr losgelassen. Der Titel zitiert einen zeitgenössischen, wenngleich geografisch reichlich deplatzierten Kadenzgesang aus der Grundausbildung der US-Armee: „If I die in a combat zone, / box me up and ship me home. / An’ if I die on the Russian front, / bury me with a Russian cunt.“ Das ist so doof, das es schon wieder lustig ist.
Die Verteidigung von deutschen Kriegsverbrechern vor alliierten Militärgerichten durch britische Offiziere (Dissertation)
Von:
Margaretha Bauer
Unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs fand eine Reihe von alliierten Prozessen gegen deutsche Kriegsverbrecher statt. Bereits wenige Monate nach Kriegsende begannen sowohl Amerikaner wie auch Briten in ihren Besatzungszonen in Deutschland verschiedene KZ-, Flieger- und U-Bootprozesse durchzuführen. Unter britischem Militärrecht wurden zwischen 1945 und 1949 insgesamt mehr als 300 Gerichtsverfahren abgehalten. Das Dissertationsprojekt nimmt die Verteidigung dieser Angeklagten durch britische Offiziere vor alliierten Militärgerichten in den Blick.
Mit dem Jahreswechsel entsteht das "Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr"
Von:
Markus Pöhlmann
Die Neuausrichtung der Bundeswehr zeitigt auch im Bereich der Militärgeschichte erste Folgen. Zum 1. Januar 2013 wird das Militärgeschichtliche Forschungsamt mit dem Sozialwissenschaftlichen Institut der Bundeswehr zusammengeführt und umbenannt in „Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw)“.
"Der ewige Friede ist ein Traum, und nicht einmal ein schöner, und der Krieg ein Glied in Gottes Weltordnung" (Moltke d.Ä.). - Niklaus Meier hat mit "Warum Krieg?" eine materialreiche Diskursanalyse der dominanten Kriegsdeutungen im preußisch-deutschen Militär vorgelegt, die wenig Fragen offen lässt. Außer vielleicht: Hätte die Studie nicht besser "Darum Krieg!" heißen sollen?
Die Veröffentlichung von "Armadillo" war in Dänemark 2010 Sensation und Schock zugleich. Die Filmdokumentation über den sechsmonatigen Einsatz eines dänischen Isaf-Bataillons in der afghanischen Provinz Helmand sorgte nicht nur für Aufsehen, weil sie nach den Worten ihres Regisseurs "in die Köpfe" der Soldaten vorstoßen wollte und zu diesem Zweck mit allen klassischen Regeln des Genres brach. Die Diskussion um den Film entzündete sich auch an der Frage: Belegt Janus Metz' Dokumentation die Liquidierung verwundeter Talibankämpfer durch dänische Soldaten?
Militärgeschichtliches Forschungsamt, 01.-02. Juni 2012
Von:
Vitali Gerber, David X. Noack, Philipp Schulze, Peter Weinert, Benjamin Biggel
Das Militärgeschichtliche Forschungsamt (MGFA) veranstaltete in Verbindung mit dem Lehrstuhl für Militärgeschichte/Kulturgeschichte der Gewalt der Universität Potsdam am 1. und 2. Juni 2012 eine Tagung, die sich den Herausforderungen, Problemen und Wandlungen im Bereich militärgeschichtlicher Editionen widmete. Durch den technischen Fortschritt und aufgrund des gestiegenen gesellschaftlichen Informationsbedürfnisses ändern sich auch die Anforderungsprofile an Editionen.
Zum Start des Portals Militärgeschichte lassen prominente Vertreter des Fachs die bisherige Entwicklung der Militärgeschichtsschreibung im deutschsprachigen Raum Revue passieren und zeigen Forschungsperspektiven für die Zukunft auf. Die Interviewfolge wird mit Prof. Dr. Rudolf Jaun fortgesetzt. Seit 2003 ist er Titularprofessor für Geschichte der Neuzeit und Militärgeschichte am Historischen Seminar der Universität Zürich. Verfolgen Sie die Entwicklung der deutschsprachigen Militärgeschichtsschreibung aus Schweizer Sicht.
Zum Start des Portals lassen prominente Vertreter des Fachs die bisherige Entwicklung der Militärgeschichtsschreibung im deutschsprachigen Raum Revue passieren und zeigen Forschungsperspektiven für die Zukunft auf. Die Interviewfolge wird mit Prof. Dr. Bernhard Kroener fortgesetzt. Er hat seit 1997 den Lehrstuhl für Militärgeschichte / Kulturgeschichte der Gewalt an der Universität Potsdam inne.