Alltag

Von: 
Christian Westerhoff
Abb. 1: Seite 155: Zerstörungen in einem Dorf im Aisne-Tal an der Westfront
2016 gelang der Bibliothek für Zeitgeschichte in der Württembergischen Landesbibliothek der Kauf des Kriegstagebuchs von Hans von Winterfeldt, deutscher Generalleutnant und Oberquartiermeister in den Jahren 1914-1918. Bei dem Tagebuch handelt es sich um eine zentrale, bisher in der Fachwelt völlig unbekannte Quelle zu einer wichtigen Persönlichkeit des Ersten Weltkriegs. Mittlerweile wurde es digitalisiert und ist über den Karlsruher Virtuellen Katalog (KVK) oder das Themenportal Erster Weltkrieg der Bibliothek für Zeitgeschichte online einsehbar.
Von: 
Pit Stoye
Sowjetunion-Mitte.- Zwei Soldaten mit Fernglas und Karte auf Turm eines Panzer 38 (t) stehend, Panzersoldat neben Rohr sitzend; PK 697, Bundesarchiv Bild 101I-277-0825-11A
Mit der Literatur über Panzerfahrzeuge lassen sich inzwischen Bibliotheken füllen. In der im folgenden skizzierten Arbeit soll der Fokus jedoch abseits von Technik und Einsatz auf die Soldaten gelegt werden, die in und mit Panzern lebten und kämpften. Wie bildeten sich aus Besatzungen Beziehungsgruppen, welche Rolle spielte dabei „der Panzer“ und was bedeutete ein Verlust der Gruppe für den einzelnen Soldaten?

Zivil-militärische Zusammenarbeit in Großbritannien während und nach dem Zweiten Weltkrieg, Friends Ambulance Unit (FAU), Kriegsdienstverweigerung
Kriegsende in Osttirol und Kärnten, Repatriierung nach dem Zweiten Weltkrieg, Kosakenverbände im Zweiten Weltkrieg

Selbstzeugnisse Königlich Sächsischer Offiziere 1914-1918
Von: 
Dirk Reitz
Schaar Cover

Die vorliegende Arbeit Sebastian Schaars wurde als Dissertationsschrift am Lehrstuhl für Sächsische Landesgeschichte an der Universität Leipzig bei Prof. Dr. Enno Bünz im Jahre 2010 vorgelegt. Sie erschien als Band 11 der bekannten MGFA/-ZMSBw-Reihe „Zeitalter der Weltkriege“.

Demobilization, Trauma and Postwar Readjustment in Late Stalinist Leningrad
Von: 
Robert Dale
Leningraders meet tghe first echelon with demoblized Red Army soldiers
In the summer of 1945 millions of demobilized Red Army soldiers began returning home after four long years of industrialized warfare. In the next three years over 300.000 veterans would return to Leningrad, a war-ravaged city with a particularly traumatic wartime experience. This paper explores an extreme case of the difficulties of demobilization, and the challenges of adapting to civilian life experienced by returning veterans. Despite the disorientating and destabilizing process of adjusting to peace, Leningrad’s veterans proved remarkably adaptable and resilient in the face of the many obstacles put in their way.
War, Loyalty, and Trauma in Ireland, 1914-1927
Von: 
Justin Dolan Stover
War poster. It shows Irish Parliamentary Party leader John Redmond. It refers to his speech at Woodenbridge, Co. Wexford, where he called for Irishmen to go "wherever the firing line extends" during the Great War. The speech was used by Irish nationalists as a recruiting cry, and by radical factions as proof that Ireland was simply a recruiting ground for the war effort.
This paper explores definitions and examples of loyalty and treason in Ireland during the Great War, Irish Revolution, and early Irish Free State period. Loyalty informed many seemingly divergent outlooks and actions in Ireland throughout this turbulent age, from collective enlistment in the British Armed forces to the perpetration of paramilitary violence within the Irish Republican Army. Further shifts in what was already a fluid nationalist loyalty standard produced a variety of traumas in Irish society, particularly amongst those who fell outside newly refined standards of republican loyalty. The individual and collective experiences of two distinct, yet connected groups - anti-Treaty Irish republicans and Irish veterans of the Great War - are explored here.
Retracing the history of an association dedicated to nervously disabled veterans of the Great War
Von: 
Marie Derrien
For some years now, research about the psychological effects of the First World War has multiplied. In France, interest in this subject is more recent than in the other countries involved in the war but fresh works have started filling this historiographic void. Nevertheless, we still know very little about what became of mentally ill soldiers once they were discharged or after the armistice was signed. In an attempt to give some answers to this question, this article retraces the history of a French association dedicated to the care and the reintegration of nervously disabled veterans. Founded in 1917 by Marguerite Hérold, it was called "L’Assistance aux Blessés Nerveux de la Guerre" (A.B.N.G.).

Deutsche Besatzung Frankreichs 1940-1944
Die Befreiung von Paris im August 1944

Die Geschichte der Familie Frank als deutsch-französische Familienbiographie
Von: 
Carl-Eric Linsler
Otto Frank als Unteroffizier im Ersten Weltkrieg, September 1918 ©Anne Frank Fonds, Basel

Der Themenkomplex der „jüdischen Kriegserfahrung“ erfährt derzeit anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs ebenfalls gesteigerte Aufmerksamkeit. Gleichwohl weist die europäisch-jüdische Historiographie für die Zeit des Ersten Weltkrieges noch immer erhebliche Lücken auf. So stehen komparative Studien weiterhin hinter national ausgerichteten Untersuchungen zurück, Einzelfallstudien sind gegenüber allgemein gehaltenen Überblicksdarstellungen nach wie vor die Minderheit.

Beziehungen zwischen Juden und Nicht-Juden in Frankreich während des Ersten Weltkriegs (Dissertation)
Von: 
Marie-Christin Lux
Feldpostkarte von Jules Isaac an seine Frau Laure vom 1. Mai 1915

Der Erste Weltkrieg gilt in der französischen Historiographie als Kristallisationsmoment der Herausbildung eines starken jüdischen Patriotismus. Die vollständige jüdische Integration in die Nation sollte mithilfe militärischen Engagements und dem damit verbundenen Opfer auf dem Schlachtfeld gelingen. Durch den gemeinsamen Kampf sollte erreicht werden, was zu Friedenszeiten nicht möglich gewesen war: die Überwindung antisemitischer Ressentiments im Anschluss an die Dreyfus-Affäre und damit die uneingeschränkte Aufnahme der jüdischen Minderheit in die französische Gesellschaft.

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