Haupt-Reiter

Sturm, Christian, M.Ed.

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Digitale Geschichtskultur, Erinnerungskultur, Historisches Lernen

Zwischen Endkampf und Werwolf

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Am 13. und 15. April 1945 ermordete ein kleiner Kreis an Tätern auf Eigeninitiative ca. 180 ungarische Jüdinnen und Juden im ländlichen Niederösterreich in den Orten Randegg und Göstling an der Ybbs. Dieser Essay rekonstruiert den Verlauf der Verbrechen und nimmt dabei vor allem Handeln und Motive der Täter in den Blick. Exemplarisch zeigt sich dabei, wie stark ideologische Komponenten wie Antisemitismus und soldatische Männlichkeit bei Endphaseverbrechen wirkten und wie Dynamiken der Endphase Gewalträume im ländlichen Gebiet öffneten.

Äthiopien 1984–85

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Der Beitrag untersucht die Konkurrenz um humanitäre Hilfe in Konfliktsituationen während der Hungersnot in Äthiopien 1984–1985. Im Spannungsfeld von Kaltem Krieg, autoritärer äthiopi-scher Herrschaft und Bürgerkrieg prangerte Ärzte ohne Grenzen den Missbrauch von Hilfsleis-tungen durch das äthiopische Regime öffentlich an und wurde des Landes verwiesen. Der Fall wirft Fragen über die Rolle von Nichtregierungsorganisationen in militärischen Konfliktzonen, moralische Verantwortung und humanitäres Handeln in politisch-militärischen Kontexten auf.

4th International Conference of the Military Welfare History Network 2025

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The Military Welfare History Network held its fourth international Conference from July 9th to July 11th, organised by Heidrun Zettelbauer (GRAZ), Viktoria Wind (GRAZ), Sabine Haring-Mosbacher (GRAZ) and Sabine Jesner (VIENNA). The nine panels and two keynotes aimed to open up new perspectives on the historiography of war and welfare. A book presentation and round-table discussion about the forthcoming publication ‘Gendering Vulnerability and Care During the 'Greater War' in Europe, 1912–1923‘ deepened these discussions regarding the First World War.

Rezension zu: Bayerische Archäologie. Themenheft: Schlachtfeldarchäologie

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Die Rezension analysiert ein Themenheft zur Schlachtfeldarchäologie in Bayern und bewertet dessen Beitrag zur Erforschung militärischer Konflikte von der Vorgeschichte bis in die Frühe Neuzeit. Im Mittelpunkt stehen methodische Ansätze, interdisziplinäre Perspektiven sowie die wissenschaftliche Qualität der Beiträge. Neben der Würdigung der inhaltlichen Breite wird kri-tisch das Fehlen von Beispielen aus den Weltkriegen hervorgehoben.

Ausschreibung Wilhelm-Deist-Preis 2026

Aktuelles

Der Arbeitskreis Militärgeschichte e.V. schreibt erneut den Wilhelm-Deist-Preis für Abschlussarbeiten (MA, BA), die sich mit der Konflikt- und Gewaltgeschichte und militärgeschichtlichen Fragestellungen beschäftigen, aus.

Online: Historische Argumente und die aktuelle Diskussion um die Wehrpflicht. Gesprächs-Café mit Till van Rahden, moderiert von Susanne Schregel und Daniel Stahl (22.6.2026, 16:00)

Aktuelles

Als historisch arbeitende Friedens- und Konfliktforscher stehen wir regelmäßig vor der Frage, welche Relevanz unsere Ergebnisse mit Blick auf aktuelle Bemühungen um eine tragfähige Friedensordnung haben. Nicht selten führen Verkomplizierungen bei der Analyse historischer Sachverhalte dazu, dass unsere Forschungsergebnisse in der öffentlichen Debatte als nicht mehr anschlussfähig erscheinen.

CfP »Militärattachés als außenpolitische, binnenmilitärische und nachrichtendienstliche Akteure im Zeitalter der Weltkriege« (Potsdam, 10./11.11.2026)

Aktuelles

Vom 10. bis zum 11. November 2026 findet am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften (ZMSBw) in Potsdam in Kooperation mit dem Centre for History, International Order & Strategy (CHIOS) der Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr Hamburg ein Workshop zum Thema „Militärattachés als außenpolitische, binnenmilitärische und nachrichtendienstliche Akteure im Zeitalter der Weltkriege“ statt.

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