Erstmals fand die Jubiläumstagung des Arbeitskreises „Militärgeschichte“ in Österreich statt und zum ersten Mal übernahm ein renommiertes Militärmuseum dabei eine Doppelrolle: sowohl als aktiver Organisationspartner als auch als Gegenstand der wissenschaftlichen Analyse. In den authentischen Räumen des Heeresgeschichtlichen Museums (HGM) wurden theoretische Grundlagen der kurzfristigen und langfristigen Verarbeitung von Kriegsfolgen ebenso thematisiert wie Fallstudien zu einzelnen Museen, nationalen Geschichtskulturen und neuen medialen Formen des Gedenkens. Die dreitägige Konferenz vereinte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Kuratorinnen und Kuratoren aus Österreich, Deutschland, Frankreich, Polen, Norwegen und der Ukraine. Solche Expertise ermöglichte eine enge Verknüpfung der Forschung zur Erinnerungskultur an Kriege mit den Fragen nach der musealen Vergangenheitsvermittlung.
Panel I. Krieg ausstellen: Konzepte musealer Erinnerung
HEIDRUN DERKS (Bramsche-Kalkriese) zeigte die Erinnerungstransformation um die Varusschlacht von einer zunächst vergessenen militärischen Niederlage zu einem mythisch überhöhten nationalen Ereignis, die heute im Museum Kalkriese rekonstruiert wird. Im Gegensatz zur heroischen Idealisierung des Germanentums vermittelt die Dauerausstellung alternative Deutungen von Gewalt, Hunger und Tod im Altertum.
MARINA BECK (Erlangen) widmete sich der Rolle militärhistorischer Museen des 19. Jahrhunderts bei der Formierung nationaler Identitäten und Feindbilder. Sie illustrierte, wie Waffen und Beutestücke räumlich und hierarchisch angeordnet wurden, um politische Bedeutungen zu transportieren und Machtverhältnisse sinnbildlich zu verdeutlichen.
Panel II. Rezeption mittelalterlicher Gedächtnisproduktion
FRANZISKA QUAAS (Marburg/Mainz) untersuchte die ambivalente Bedeutung von Kriegsbeuten im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit und hob hervor, dass Plünderungen ein fester Bestandteil der Kriegsführung bei der Sicherstellung der Truppenversorgung waren. Bestimmte Objekte erhielten jedoch eine zusätzliche politische Aufladung und wurden über Jahrhunderte hinweg in neue Herrschaftskontexte integriert.
MARTIN CLAUSS (Chemnitz) und KORBINIAN ENGELMANN (Mühldorf a. Inn) beleuchteten die museale Aufarbeitung der Schlacht bei Mühldorf (1322) und zeigten, wie fragmentarische Quellen, lokale Erinnerungsinteressen und Formen nichtinvasiver Laienarchäologie ineinandergreifen. Repliken, Originalfunde und Reenactments wurden in einer Jubiläumsausstellung miteinander kombiniert, um Prozesse lokaler Identitätsbildung sichtbar zu machen.
Panel III. Frühmoderne Erinnerungsspuren
Am Beispiel des Pfälzischen Erbfolgekriegs illustrierten MATTHIAS ASCHE (Potsdam) und LOÏC OBERDORFER (Paris) die Transformation der Feindbilder von ihrer Dämonisierung zur von oben verschriebener Entschärfung. In unregulierten Erinnerungsräumen jedoch wirken nationalisierte Deutungen fort, was das Kulturgedächtnis an frühmoderne Kriege zu einem medienabhängigen Prozess macht.
DANIEL HOHRATH (Ingolstadt) widmete sich der Rolle von Trophäen am Wittelsbacher Fürstenhof und im Bayerischen Armeemuseum zwischen 1687 und 2025. Sowohl die Beutestücke selbst als auch ihre Präsentationsformen spiegeln die legitimatorischen Ansprüche der Herrscher und zugleich Wandlungsprozesse der Gedächtnispolitik und der Identitätsbildung wider.
MARTIN KAUDER (Köln) analysierte, wie Veteranen der Napoleonischen Kriege im Königreich Württemberg erstmals in die politische Selbstdarstellung des neuen staatlichen Gebildes eingebunden wurden. Die unmittelbare Verbindung ehemaliger Kombattanten zu der glorifizierten Vergangenheit wurde von memorialen Akteuren benutzt, um eine neue nationale Identität zu inszenieren.
Panel IV. Erinnerung an den Ersten Weltkrieg
MARTIN GABRIEL (Klagenfurt) rekonstruierte die symbolische Geburt der australischen Nation aus der Umdeutung der verlustreichen Landung in Gallipoli zu einem glorifizierenden Gründungsmythos. Da die Gefallenen nach dem Krieg nicht in ihre Heimat überführt wurden, entwickelte sich der Schlachttourismus parallel zur Errichtung zahlreicher Denkmäler in Australien selbst als Ersatzfriedhöfe.
CHRISTIAN WESTERHOFF (Stuttgart) zeichnete die facettenreiche Geschichte der Weltkriegsbücherei nach, die im Rausch der Kriegsbegeisterung gegründet und später in eine wissenschaftliche Institution umgewandelt wurde, wobei während der NS-Zeit ihre politische Anpassungsfähigkeit mit dem eigenwilligen Erhalt unerwünschter Werke einherging.
Panel V. Erinnerungen von Krieg
DANIEL GÖTTE (Dresden) präsentierte das persönliche Archiv von Heinz Roesch, der den Rückzug der 17. Deutschen Armee auf der Krim im Jahr 1944 dokumentierte und dessen Nachlass nun das Zentrum einer neuen Sonderausstellung im Dresdner Militärmuseum bildet. Das „Nachleben“ des Archivs erzählt zugleich eine Geschichte des Verdrängens und der Entstehung schützender Opfernarrative.
STEPHAN HORN (Berlin) analysierte das Fotoalbum des Unteroffiziers Hähle aus dem Spanischen Bürgerkrieg und verdeutlichte komplexe Verflechtung persönlicher Erinnerungen, politischer Inszenierung und musealer Nutzung. Die drei „Leben“ des Albums machen das Artefakt zu einer Schnittstelle zwischen individueller Identität und öffentlicher Geschichtskultur.
MONIKA SZCZEPANIAK (Bydgoszczy) untersuchte die Verwendung von Luft und Rauch als Erinnerungsfiguren in der polnischen Holocaust-Kunst. Die performative Dimension dieser Erinnerungen hinterfragt klassische Formen des Gedenkens und macht Vergangenheit auf sinnlich-erfahrbare Weise für die zweite und dritte Generation der Überlebenden präsent.
Panel VI. Memoralisierung des öffentlichen Raumes
Anhand der Sammlungs- und Ausstellungspraxis des Museums Spandau demonstrierte URTE EVERT (Berlin) die Fähigkeit der demontierten Monumente, eine Geschichte gesellschaftlicher Transformationen zu erzählen und gleichzeitig neue Formen des Umgangs mit Denkmälern wie Protestaktionen und performative Praktiken zu musealisieren.
MIRJAM ADAM (Osnabrück) stellte am Beispiel der memoryscape Hürtgenwald das Potenzial nichtinvasiver Landschaftsforschung vor, um Schichtungen und Transformationen von Erinnerungsorten sichtbar zu machen. Während verschiedene Akteure solche Orte zur eigenen Identitätsstiftung nutzen, fungieren die Landschaften als Reflexionsräume über gegenwärtige und künftige Konflikte.
Durch die Denkmäler der beiden Weltkriege in Kärnten, der Steiermark und Slowenien analysierte FERDINAND KÜHNEL (Wien) die Auswirkung von politischen Umbrüchen, nationalen Identitäten und konkurrierenden Diskursen auf die spezifischen regionalen Erinnerungskulturen zwischen Heroismus und Opfertum. Panel
VII. Gedächtnis als politisches Instrument
VIKTORIA SOLOSCHENKO (Kyiv/Berlin) beleuchtete die Provenienzgeschichte von Kunstwerken, die während kriegsbedingter Umbrüche sowie unter unterschiedlichen Regimen aus der Ukraine ausgeführt wurden. Eine mögliche Restitution dieser Raub- und Beutekunst bleibt aufgrund lückenhafter Quellen, fehlender Zuschreibungen und aktueller Spannungen hochkomplex.
YULIYA VON SAAL (München/Berlin) analysierte die aktuelle belarussische Erinnerungspolitik am Zweiten Weltkrieg, in der das Narrativ vom „Genozid am belarussischen Volk“ eine perverse politische Karriere macht. Das spezifische Opferbild wurde vom Regime instrumentalisiert, um nationale Identität zu beschwören und politische Opposition im eigenen Land zu delegitimieren.
TAKUMA MELBER (Heidelberg) zeigte, wie die wandelnde Erinnerung an junge Kamikaze-Piloten im modernen Japan zur Etablierung eines nationalen Heldenkults beiträgt. Die Musealisierung der imaginierten Opferbereitschaft erlaubt es, kritische Reflexion über Militarismus zu vermeiden, historische Verantwortung zu verschieben und Erinnerung in den Dienst nationaler Selbstentlastung zu stellen.
In seiner öffentlichen Keynote stellte SÖNKE NEITZEL (Potsdam) Kriegserinnerung als zentrales Instrument nationaler Identitätsbildung vor und Militärmuseen als deren wichtigste Schauplätze, an denen Sinn und Bedeutung von Kriegen sowie nationale Selbstbilder fortlaufend verhandelt werden. Er plädierte für global konzipierte Militärmuseen, die Krieg als komplexes soziales Phänomen darstellen und so eine transnationale Selbstreflexion ermöglichen.
Panel VIII. Konflikthafte Erinnerung
LJILJANA RADONIĆ (Wien) verglich die museale Aufarbeitung der Kriege von 1995–1999 in Kroatien und Bosnien. Während im kroatischen Kontext heroische Verteidigungsnarrative dominieren, liegt der Fokus in Bosnien auf dem zivilen Leid und der Anerkennung des Genozids. Je nach erinnerungspolitischem Rahmen werden bestimmte Gruppen hervorgehoben oder marginalisiert.
LEONIE HIECK und CHRISTOPHER OESTEREICH (Berlin/Potsdam) analysierten museale Einrichtungen der Bundeswehr, die von Soldaten und Veteranen selbst kuratiert werden und identitätsstiftenden Zwecken dienen. Zwar erzeugen die persönlichen Objekte ein stark emotionalisiertes Storytelling, doch lassen sich die Ausstellungen nur schwer in übergreifende Narrative einfügen.
PIT STOYE (Berlin) untersuchte die Rolle der Stasi bei der Kontrolle von Kriegserinnerungen in der DDR. Durch Überwachung individueller wie kollektiver Erinnerung, selektive Archivfreigaben, Regulierung der historischen Namensgebung agierte das MfS als (un)sichtbarer „memorialer Manager“, der die ostdeutsche Erinnerungskultur am Zweiten Weltkrieg formte und lenkte.
Panel IX. Neue Gedenkpraktiken und Medien
Am Beispiel der Darstellung der Schlacht um Stalingrad in Videospielen zeigte CHRISTIAN STURM (Aachen) häufige Reduzierung von historischen Kontexten und Sinnzusammenhängen in digitalen Medien. Überlagerte Narrative und fehlende moralische Einordnung militärischer Gewalt unterstreichen die Notwendigkeit vertiefter Rezeptionsforschung bei den meistens jungen Gamern auf diesem Gebiet.
ULRIKE JUREIT (Hamburg) analysierte Reenactments als körperlich-performative Form des Erinnerns, die das emotionale Nacherleben imaginierter Kriegssituationen in der Vergangenheit ermöglicht. Hinter der Fassade vermeintlicher Authentizität und aufwendiger Inszenierung verbergen sich jedoch häufig männlich und kolonial dominierte Narrative, die Gewalt verharmlosen.
KARSTEN LICHAU (Berlin) widmete sich der Schweigeminute, die seit 1919 als ephemere Gedenkpraxis einen privaten Trauerakt mit öffentlichem Gedenken verband und kollektive Kriegserinnerung akustisch erfahrbar machte. Nachdem die „Augustkanonen“ verstummt waren, wurde die verordnete Stille zu einem machtvollen Instrument der imaginierten Community.
Tagungsprogramm
MITTWOCH, 8.10.2025, HGM, RUHMESHALLE
11:30–12:30, Registration
12:30–13:00 Uhr, Grußworte
13:00–14:30, Panel I: KRIEG AUSSTELLEN: KONZEPTE MUSEALER ERINNERUNG
Chair: Georg HOFFMANN (Wien)
Heidrun DERKS (Bramsche-Kalkriese), Varusschlacht–Ereignis, Mythos, Museum
Marina BECK (Erlangen), Erinnerungsort Armeemuseum–Geschichtskonstruktion im 19. Jahrhundert
Stefan ZIMMERMANN (Rosengarten-Ehestorf), Behelfsheime in deutschen Freilichtmuseum: Museale Inszenierung und wissenschaftliche Erforschung eines (temporären) Bauphänomens aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs
14:30–15 Uhr, Kaffeepause
15:00–16:30, Panel II: REZEPTION MITTELALTERLICHER GEDÄCHTNISPRODUKTION
Chair: Daniel R. BONENKAMP (München)
Birgit ZACKE (Bonn), Auf den Spuren von Karl dem Großen und seinem Neffen Roland – Das Schlachtfeld von Ronceval in der deutschsprachigen ,Karlsepik’ in Text und Bild
Franziska QUAAS (Marburg/Mainz), Von erbeuteten Kronen und heiligen Knochen. Außergewöhnliche Beutestücke in der mittelalterlichen Kriegführung und ihre Vermächtnisse
Martin CLAUSS (Chemnitz), Korbinian ENGELMANN (Mühldorf a. Inn), Die Schlacht bei Mühldorf (1322) und ihre museale Aufarbeitung in der Sonderausstellung ‘1322 – Ritter, Schlacht und Königswürde’ zwischen Militärgeschichte und Museumsdidaktik
16:30–17:00 Uhr, Kaffeepause
17:00–18:30, Panel III: FRÜHMODERNE ERINNERUNGSSPUREN
Chair: Isabelle DEFLERS (München)
Matthias ASCHE (Potsdam), Loïc OBERDORFER (Paris), Franzosen als „Raubkrieger“, „Mordbrenner“ und „Erbfeinde“ – Der „Pfälzische Erbfolgekrieg“ und seine deutschen Erinnerungsorte
Daniel HOHRATH (Ingolstadt), Türkenzelt, Preußenfahnen, Mitrailleuse – Beute und Trophäen und ihre Funktionen am Wittelsbacher Fürstenhof und im Bayerischen Armeemuseum 1687 bis 2025
Martin KAUDER (Köln), Die Formung einer Identität–Veteranen und Veteranenversorgung im Königreich Württemberg nach dem Ende der Napoleonischen Kriege
Ab 18:30, Führung durch das Heeresgeschichtliche Museum
Ab 19:45, Conference Dinner
DONNERSTAG, 9.10.2025, HGM, RUHMESHALLE
9:00–10:30, Panel IV: ERINNERUNG AN DEN ERSTEN WELTKRIEG
Chair: Christa HÄMMERLE (Wien)
Lisa KIRCHNER (Wien), Gewalt gegen Zivilist:innen im Ersten Weltkrieg. Selbstzeugnisse als Speichermedien eines kollektiven Gedächtnisses?
Martin GABRIEL (Klagenfurt), Six Feet (Down) Under: Australische Soldatenfriedhöfe und Kriegsdenkmäler des Ersten Weltkriegs
Christian WESTERHOFF (Stuttgart), „Erst der Führer hat dem Weltkrieg einen höheren Sinn gegeben“. Wandlungen der Erinnerung und Deutung des Ersten Weltkriegs in der Weltkriegsbücherei in Stuttgart 1915–1948
10:30–11:00 Uhr, Kaffeepause
11:00–12:30, Panel V: ERINNERUNGEN VON KRIEG
Chair: Lukas GRAWE (Warstein)
Daniel GÖTTE (Dresden), Krim 44. Ein Kriegsbericht
Stephan HORN (Berlin), Kuratierte Kriegserinnerungen. Die drei Leben eines Fotoalbums des Unteroffiziers Hähle
Monika SZCZEPANIAK (Bydgoszczy), „Unsere Denkmäler sind wie Rauch geformt“. Die Luft als Erinnerungsfigur in der polnischen Kunst zum Holocaust
12:30–13:30, Mittagspause
13:30–15:00 Uhr, Panel VI: MEMORALISIERUNG DES ÖFFENTLICHEN RAUMES
Chair: Jochen BÖHLER (Wien)
Urte EVERT (Berlin), Gefallene Helden–Kriegerdenkmäler im Museum
Mirjam ADAM (Osnabrück), Spuren der Zerstörung? – Herausforderungen einer geschichtskulturellen Aufarbeitung historischer Gewaltereignisse am Beispiel der Konfliktlandschaft Hürtgenwald, Nordeifel
Ferdinand KÜHNEL (Wien), Kriegerdenkmäler des Ersten und Zweiten Weltkrieges in Kärnten, der Steiermark und Slowenien
15:00–15:30, Kaffeepause
15:30–17:00 Uhr, Panel VII: GEDÄCHTNIS ALS POLITISCHES INSTRUMENT
Chair: Kerstin VON LINGEN (Wien)
Viktoria SOLOSCHENKO (Kyiv/Berlin), Geplünderte und geraubte Kunst während der doppelten (sowjetischen und deutschen) Besatzung der Ukraine
Yuliya VON SAAL (München/Berlin), Krieg und Erinnerung in Belarus. Das Narrativ vom Genozid am belarusischen Volk als Paradigmenwechsel im Dienst der Propaganda
Takuma MELBER (Heidelberg), Japans letzte Helden im Zweiten Weltkrieg? Wie in Japan 80 Jahre nach Kriegsende an die Tokkotai (,Kamikaze’) erinnert wird – Das Fallbeispiel Tachiarai
17:00–17:30, Kaffeepause
17:30–18:30, Verleihung WILHEM DEIST-PREIS 2025; Neues aus dem AKM, Vorstellung des Portal Militärgeschichte
18:30, KEYNOTE Sönke NEITZEL (Potsdam), „War is about winning“ – Gedanken zu Identitätskonstruktionen in Militärmuseen
FREITAG, 10.10.2025, HGM, RUHMESHALLE
9:00–10:30, Panel VIII: KONFLIKTHAFTE ERINNERUNG
Chair: Christoph NÜBEL (Potsdam)
Ljiljana RADONIĆ (Wien), Die Musealisierung des Kroatien- und Bosnienkriegs 30 Jahre nach der Operation „Sturm“, Srebrenica und Dayton
Leonie HIECK, Christopher OESTEREICH (Berlin/Potsdam), Authentizität und Identifikation – Der soldatische Blick auf kriegerische Gewalt in musealen Einrichtungen der Bundeswehr
Pit STOYE (Berlin), „Erinnerungspolizei“ und Hüterin der Geschichte: Kriegserinnerungen und Erinnernde im Blick der Stasi
10:30–11:00 Uhr, Kaffeepause
11:00–12:30, Panel IX: NEUE GEDENKPRAKTIKEN UND MEDIEN
Chair: Maria FRITSCHE (Trondheim)
Christian STURM (Aachen), Die Schlacht von Stalingrad im historisierenden Digitalen Spiel
Ulrike JUREIT (Hamburg), Es ist Krieg und alle wollen hin. Das Nachleben von Krieg und Gewalt im Reenactment
Karsten LICHAU (Berlin), Die Macht ephemerer Gedenk-Praktiken. Sounds und Emotionen in der Geschichte der Schweigeminute
12:30–13 Uhr, Schlussdiskussion
