Haupt-Reiter

Nachkrieg und Medizin in Deutschland im 20. Jahrhundert

Termin

Zum bereits vierten Mal wird in Ulm aus heutiger medizinhistorischer Sicht der Frage nachgegangen, wie in Deutschland im "Zeitalter der Weltkriege" und unmittelbar danach medizinisch-therapeutisch, aber auch sozialpolitisch und gesellschaftlich mit jenen verfahren wurde, die der Krieg gesundheitlich und körperlich oder geistig und seelisch massiv beeinträchtigt als "Versehrte" entlassen hatte.

Tagungsort:  Villa Eberhardt (Wissenschaftliche Begegnungsstätte der Universität Ulm), Heidenheimer Straße 80, 89075 Ulm

Nerven und Krieg - Psychische Mobilisierungs- und Leidenserfahrungen in Deutschland 1900-1933

Termin

Das Thema Nerven hatte in den deutschen Kriegsdebatten seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts einen zentralen Stellenwert. In Politik, Öffentlichkeit, Militär oder Wissenschaft wurde die Frage diskutiert, welche Belastungen ein zukünftiger Krieg den Nerven der deutschen Bevölkerung abverlangen würde. Im Ersten Weltkrieg wurden Nervenstärke und Nervenschwäche dann zu häufig benutzten Kampfbegriffen. Hinzu kam nun die massenhafte Erfahrung von psychischen Versehrungen und Leiden.

Reflections of a Militarised World ? - Perceptions and conceptions of war and the military in the early Middle Ages (ca. 500-1000)

Termin

Since the end of Antiquity, the societies of western Europe underwent a continual process of militarisation. This process intensified during the early Middle Ages, and came to be a defining characteristic of the period. Militarisation can be identified by the lack of demarcation between the martial and civil spheres of the population, weapons becoming increasingly widespread and warlike attributes, activities, and values being widely recognised and respected. Militarisation also impacted on how members of early medieval societies perceived their worldly position.

Tagungsbericht: Military Organisation and Society in the post-Roman World

Artikel

Schon seit geraumer Zeit schwelt unter Historikern eine Debatte um den Übergang von der Antike zum Mittelalter. Kam es in dieser Zeit zu einem Ende der Zivilisation, einer Katastrophe, die durch Invasionen fremder Barbaren über die Römer einbrach, oder war es ein langfristiger Transformationsprozess, in dessen Zuge sich die römische Welt allmählich in eine frühmittelalterliche umwandelte? Ein wichtiger Aspekt ist dabei in den vergangenen Jahrzehnten in den Hintergrund getreten: die Frage nach der Rolle des Militärischen.

Dörr, Nikolas, Dr.

Mitgliederprofil

Kalter Krieg, Geschichte der Außen- und Sicherheitspolitik, Historische Friedens- und Konfliktforschung.

Birrel, Linus, M.A.

Mitgliederprofil

Militärische Institutionen und ihre Doktrinen
Soldatische Rollenbilder

Der Überfall auf Xuan Ngoc - Ein vergessenes Kriegsverbrechen

Artikel
Als die 18-jährige Bui Thi Huong am Abend des 23. Septembers 1966 einschlief, rechnete sie nicht in ihren schlimmsten Albträumen damit, was ihr in der kommenden Nacht widerfahren würde. Huong lebte im südvietnamesischen Weiler Xuan Ngoc, etwas außerhalb des Dorfes Ky Chanh im Distrikt Ly Tin - rund 200 Kilometer südlich der demilitarisierten Zone, die seit der Genfer Indochinakonferenz 1954 Vietnam teilte. Die Amerikaner verwendeten für die in der Umgebung lose zusammenliegenden Weiler die Bezeichnung „Xuan Ngoc“.

Romain Rolland und Deutschland im Ersten Weltkrieg. Verbindungen - Wahrnehmung - Rezeption

Termin

"Comment être plus négligé que ne l'est aujourd'hui Romain Rolland (1866-1944)?" , fragte Florent Georgesco in einer Chronik, die anlässlich der Veröffentlichung von Rollands Journal de Vézelay in der Monde des livres erschienen ist. Heute ist diese mahnende Frage aus dem Jahr 2012 größtenteils überholt.

War and the Urban Context

Termin

Scenes of Aleppo's war-torn streets may be shocking to the world's majority urban population, but such destruction would be familiar to urban dwellers as early as the third millennium BCE.

Legacies of Biafra - Reflections on the Nigeria-Biafra war 50 years on

Termin

The "Legacies of Biafra" conference seeks to explore the on-going impact of the war locally and globally, considering how the first civil war in independent Africa has influenced the perception of the continent internationally as well as its impact on the political and social structures within Nigeria.

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