Gerhard P. Groß | Gerhard Hirschfeld: Warum die Soldaten Weihnachten 1914 nicht zu Hause waren
Kann man eine Militärgeschichte ohne Krieg schreiben? - Im Dezember 2014 neigt sich das Weltkriegs-Gedenkjahr seinem Ende zu. Dies bietet eine gute Gelegenheit, Forschung und Gedenken an den "Großen Krieg" zu reflektieren und kritisch zu hinterfragen.
Am Beispiel des Kriegsverlaufs 1914 werden Gerhard P. Groß und Gerhard Hirschfeld diskutieren, in welchem Umfang sich eine moderne Geschichtsschreibung mit dem Kern des Krieges – dem militärischen Geschehen – auseinanderzusetzen hat. Dabei werden die unterschiedlichen Perspektiven der Militär- wie der Kulturgeschichte zur Sprache kommen.
Oberst Dr. Gerhard P. Groß ist Leiter des Forschungsbereichs "Militärgeschichte bis 1945" am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam. Er hat sich in verschiedenen Publikationen mit dem Ersten Weltkrieg beschäftigt, u.a. "Der Schlieffenplan. Analysen und Dokumente".
Dr. Gerhard Hirschfeld ist Professor am Historischen Institut der Universität Stuttgart. Bis 2011 war er Direktor der Bibliothek für Zeitgeschichte. Zusammen mit Gerd Krumeich und Irina Renz gehört er zu den Herausgebern der "Enzyklopädie Erster Weltkrieg".
Eine Veranstaltung der Bibliothek für Zeitgeschichte in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg.
Veranstaltungsort: Vortragssaal der Württembergischen Landesbibliothek, Konrad-Adenauer-Str. 8, 70173 Stuttgart
Termin: Dienstag, 2. Dezember 2014, Beginn: 18.00
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Kontakt:
Edith Gruber
Württembergische Landesbibliothek
Bibliothek für Zeitgeschichte
(t) 0711 / 212-4516
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