Andreas Mettenleiter (Würzburg): Gefangen in Fernost 1914-1920

Datum: 
Freitag, 19. September 2014
Ort: 
Würzburg

Im Rahmen der Sonderausstellung  "Japans Rolle im 1. Weltkrieg" präsentiert das Siebold-Museum, Würzburg -  ergänzend zu diesem Thema -  eine begleitende informative Vortragsreihe. Die nun dritte Veranstaltung befasst sich mit der Internierung deutscher Soldaten aus dem eroberten Tsingtau (China) in den verschiedenen Kriegsgefangenenlagern in Japan und dem damit verbundenen regen Kulturaustausch.

Speziell aus dem Nachlass des Würzburger Kaufmanns Willi Köberlein konnte der Referent Dr. Andreas Mettenleiter umfangreiche Materialien sichten und so fundierten Einblick in den Alltag und die Umstände - speziell der Lager Matsuyama und Bando - gewinnen. Besonders hilfreich war dabei die Tatsache, dass Köberlein zwei Fotoapparate und eine Schreibmaschine besaß, um diese Zeit detailliert zu dokumentieren.

Die Siebold-Gesellschaft erinnert mit diesen Aktivitäten erneut daran, dass der 1. Weltkrieg nicht nur in Europa stattfand - wie die meisten anderen Gedenkaktionen in der Bundesrepublik zeigen - sondern bedeutende Auswirkungen auch in Fernost hatte.

Veranstaltungsort:  Siebold-Museum, Frankfurter Straße 87, 97082 Würzburg

Termin:  Freitag, 19. September 2014, Beginn: 18.30

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