Aktuelle Beiträge

Herkunft und Motivationen
Von: 
Peter Huber
Der ehemalige Fremdenlegionär Ernst Hunn, der im Sommer 1941 in Syrien zur Résistance überläuft. Bildnachweis: Service historique de la Défense (SHD), Paris-Vincennes (16P 299347)
80 Jahre nach Kriegsbeginn, der Unterwerfung Frankreichs und dem Aufruf von General de Gaulle zum Widerstand ist es an der Zeit, den lange Zeit unterschlagenen Beitrag ausländischer Freiwilliger an der Befreiung Frankreichs zu untersuchen und hervorzuheben.
 
 
Ulrike Ludwig
Kerstin von Lingen
Ulrike Ludwig (links) und Kerstin von Lingen (rechts) sind die neuen Beisitzerinnen.
 
 
Ein Workshop des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften vom 10.-12. Juni 2020

Wenn Kriege enden, kehren Soldaten und zunehmend auch Soldatinnen nach Hause zurück. Sie stehen vor der Herausforderung, in der heimatlichen Alltagswelt beruflich wie privat wieder Fuß zu fassen. Bereits für die Antike sind Vorkehrungen bekannt, die seitens der politisch Herrschenden getroffen wurden, um die Integration zu erleichtern oder überhaupt erst möglich zu machen: in materieller Hinsicht wurden Versorgungsleistungen und Eingliederungshilfen gewährt und in symbolischer Hinsicht Formen der Würdigung des erbrachten Dienstes etabliert.

Von: 
Martin Schröder
Cover Querengässer
Forschungen zum Großen Nordischen Krieg aus sächsischer Sicht sind rar oder mehr als 100 Jahre alt. Mit der Studie über das kursächsische Militär in der Zeit von 1700 bis 1717 legt Alexander Querengässer nun eine Untersuchung vor, die für die Landesgeschichte Sachsens und für die Militärgeschichtsschreibung zahlreiche Impulse bereithält.
 
 
Von: 
Christine Schramm
Venzl Cover
Als Literaturwissenschaftler wagt Tilman Venzl in seiner Dissertation die lohnenswerte Verknüpfung der Germanistik mit der Perspektive der Neuen Militärgeschichte der Frühen Neuzeit. Die Soldaten der im 18. Jahrhundert etablierten stehenden Heere halten in dieser detaillierten Darstellung einer Genregenese Einzug auf die deutschen Bühnen und in die Theaterwissenschaft des 21. Jahrhunderts.
 
 
Ein Workshop des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam, am 26. März 2019
Von: 
Lisa Marie Freitag

Bürokratie ist für den heutigen Staatsbürger ein Segen und ein Fluch zugleich. Sie verspricht innerhalb der Gesellschaft einerseits Sicherheit und Zuverlässigkeit durch festgelegte Aufgaben und Verfahren. Andererseits stellt sie eine unerwünschte Restriktion, beispielsweise durch undurchdringbare und schwer verständliche Formulare dar.

 
 
Von: 
Martin Schröder
Warnke Cover
Operationsgeschichte und Logistikgeschichte können verbunden werden. Dies beweist Marcus Warnke in seiner Doktorarbeit zur preußischen Kriegsführung im Jahr 1757 während des Siebenjährigen Krieges. Allerdings wirft die Art und Weise, wie beide Geschichten hier verknüpft werden sowie die kriegsgeschichtliche Fragestellung, einige Fragen auf.
 
 
Von: 
Christian Methfessel
Das Bild zeigt die deutsche Kreuzerfregatte SMS Charlotte (Stapellauf 1885) (Quelle: Wikipedia).
Der deutsch-haitianische Konflikt 1897 ist heutzutage fast vergessen. Dabei löste er damals in Medien und Politik Kontroversen aus. Zusammen mit der zeitgleich stattfindenden Intervention in China stand er für die neue „Weltpolitik“ des Wilhelminischen Kaiserreichs. Zudem spielte er in den Debatten über das Tirpitz’sche Flottenprogramm zeitweise eine wichtige Rolle. Dieser Beitrag untersucht die zeitgenössischen Argumentationsmuster und verweist damit auf das imperiale Selbstverständnis sowie die Auseinandersetzungen über die Legitimität von Militäreinsätzen.
 
 
Workshop, Universität Potsdam, 20. Juni 2019
Von: 
Markus Pöhlmann
Geheimschrift

During World War One, the occupation and administration of foreign territories developed as a task hitherto unknown to European militaries in form, scope and duration. Due to the operational development between 1914 and 1918, occupation became a task for the German army in particular. In the occupied territories, soldiers encountered civilians of the enemy warring powers and vice versa. The zones of occupation became areas for rest and recreation for the forces and an economic reservoir to be exploited in a totalizing conflict.

 
 
Ein Workshop des Chemnitzer Kolloquiums zur Erforschung des mittelalterlichen Krieges am 19./20. September 2018
Von: 
Sandra Venzke

Vom 19.–20.09.2018 versammelten sich in Chemnitz NachwuchsforscherInnen der Mediävistik zu einem von der Professur für die Geschichte Europas im Mittelalter und der Frühen Neuzeit der TU Chemnitz (Martin CLAUSS) ausgerichteten und vom Arbeitskreis Militärgeschichte e. V. geförderten Workshop mit dem Titel „Aktuelle Forschungen zum Krieg im Mittelalter“.

 
 

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